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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Monopolisiert die BPOL nun auch die Lübecker Tagespostille?

28 Juli 2012 (HL-Red-RB) Meinung: Auch die Bundespolizei muss davon ausgehen, dass die sonst "freie Presse" nicht nur aufmerksam das (regionale) Zeitgeschehen, sondern auch deren Presse-Arbeit beobachtet und einsieht - abgesehen davon, dass es auch einen Presseverteiler gibt. Es kann jedoch keinesfalls sein, dass ein Zeugenaufruf nach nun einem gewissen Ermittlungsstand im Zusammenhang mit "gefährlicher Körperverletzung" vom Mai 2012 zumindest gestern bereits - und damit in einer Art Monopol-Pflege - ggf. nur besagter Publikation zugeleitet wurde. Ob man bei der Bundespolizei wirklich so naiv ist, dass dies gegen alle Regel einer Pressearbeit der erfolgsversprechendste Weg ist, Zeugen zu finden, muss nicht geglaubt werden. Zum einen deckt die Tagespresse nur über ihren Leserkreis, also (u. a?), für die Region Lübeck nicht einmal vollständig, ab. Zum anderen zählt u. a. die Lübecker Internetzeitung HL-live längst für viele zum morgendlich tatsächlich ersten Klick um informiert zu werden. Außerdem werden Internetpublikation weit über einen Regional-Bereich hinaus gelesen. Also auch von Leuten, die als Zeugen in Frage kommen, aber vom Aufruf nichts wissen können, weil sie "sonstwo" wohnen, aber die Situation - zufällig zugegen - erlebt haben und sehr wohl Angaben machen können. Da vermittelt eine Internetausgabe allemal mehr Chancen.

Welche Absprache da Polizei seitig auch immer stattgefunden hat - so geht es nicht. Eine "Vorab"-Meldung also, die - weil damit heute so für andere Medienbereiche "out" - im Grunde nur noch im "Papierkorb" landen kann. Um jedoch der Sache zu dienen, die Täter also unbedingt ermittelt und bestraft werden können, aber auch noch einmal der Mut des jungen Mannes erneute Aufmerksamkeit verdient. Dieser war extra aus dem Zug ausgestiegen, um jemandem zu helfen, der von Chaoten belästigt und geschlagen wurde und dadurch selbst zum Opfer wurde.

Von daher hier der Hinweis auf den Zeugenaufruf – jedoch ohne Fotos, die über nachfolgende Hinweise eingesehen werden können:

*BPOL-KI: Lübeck: Gefährliche Körperverletzung, Zeugenaufruf der Bundespolizei (Die beigefügten Foto's sind zur Veröffentlichung freigegeben)*
28.07.2012 - 10:51 Uhr, Bundespolizeiinspektion Kiel
Lübeck (ots) - Wer kennt diese drei Männer?
Anfang Mai wurde am Haltepunkt der Regionalbahn, Lübeck - Kücknitz, ein junger Mann aus Kiel Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Er war in Kücknitz - auf dem Weg zur Arbeit - aus einem in Richtung Travemünde fahrenden Zug ausgestiegen, um einem Mann zu helfen, der offensichtlich von drei jungen Männern belästigt bzw. geschlagen wurde. Die Folge war, dass sich die drei Männer ihm zuwandten und ihn zusammenschlugen und am Boden liegend traten, so dass der Kieler seine massiven Verletzungen im Krankenhaus behandeln lassen musste.

Person 1 müsste zwischen 20 und 25 Jahre alt sein, südländische Herkunft, hat einen osteuropäischen Akzent

Person 2 müsste Ende 20 sein, südländische Herkunft, ca. 1,90 m groß, etwas korpulent, Doppelkinn

Person 3 müsste Anfang 20 sein, osteuropäische Herkunft, ca. 1,80 -1,85 m groß, hellere Hautfarbe als die beiden Anderen

Die Bundespolizei bittet nun nochmals Zeugen, die sich anhand der angefertigten Bilder doch an den Vorfall erinnern, sich zu melden. Falls Jemand die gezeigten Personen erkennt, bittet die Bundespolizei darum, unter der Nummer 0431/980 71 - 0 oder unter der kostenlosen Hotline-Nummer 0800/6 888 000 anzurufen.

Die Bundespolizei geht auch anonymen Hinweisen nach.

Originaltext: Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressemappe: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70257/
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