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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

"Flughafenbetreiber gibt auf" – Falschmeldung frisch abgekupfert

21. Januar 2009 (Lübeck/red): Meinung: Aus dem "Nasenstüber", einen Beitrag der Internetzeitung Travemünde Aktuell abgeschrieben zu haben (= Copy & Paste - Stadtzeitung klaut Texte aus dem Internet vom 15.10.2008) nichts gelernt: Nun ist nicht nur ähnlich, sondern auch noch ohne eigene Recherche zum Thema "Infratil", dem Betreiber und Investor des Lübecker Flughafens, viel schlimmer passiert. Da lautet die Schlagzeile in der Ausgabe von gestern: "Flughafenbetreiber gibt auf". Verbreitet hat solche Meldung vor Tagen eine Tageszeitung, die zudem weiter gereicht wurde und für viel Wirbel gesorgt hat. Falsch alles das, wie gestern im gemeinsamen Pressetermin von Ryanair, Infratil und der Hansestadt festgestellt wurde. Lübeck-TeaTime berichtete dazu eben - seriös. Denn auf eine Option zum Ausstieg oder "Weitermachen" hinzuweisen, war und ist eine gute und faire Geste. Von Ausstieg - wie gestern bestätigt wurde - war wie in der publizierten Eindeutigkeit nie die Rede. Vielmehr ist es entscheidend, wie das Planfestellungsverfahren (in 14 Tagen) ausgeht. Natürlich muss man sich in schweren Zeiten einer Wirtschaftskrise auf neue Verhältnisse einstellen. Der Hansestadt rechtzeitig diese von Infratil aufzuzeigen ist praktisch auch ein Hinweis, sich ggfs. rechzeitig um andere Betreiber und Investoren zu bemühen. Außerdem ist durchaus davon auszugehen, dass die Hansestadt in diesem Zusammenhang auch bisher nicht "geschlafen" hat.

Aber nicht nur die „Falschmeldung“ vor Tagen wurde abgekupfert, auch die IHK zu Lübeck wird mehr mehr oder weniger zitiert. Solche Arbeit schadet der Hansestadt Lübeck und seinem Flughafen ungemein und hat mit kompetentem Journalismus nichts mehr zu tun. Es kann nur gehofft werden, dass die Hansestadt dem auch als Herausgeber nachhaltig mit allen Konsequenzen entgegenwirkt und Infratil und - indirekt betroffen ebenso - Ryanair (was wollt „Ihr“ überhaupt noch in Lübeck – und wozu eine neue Linie?“, sollten jetzt dafür sorgen, dass solcher Unsinn unterbleibt.

Auf Konsequenzen kann man nur gespannt sein.

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