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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Riesenrad bleibt 2011 - fällt dann neuem Konzept doch zum Opfer?

11. Dezember 2010 (HL-Red-RB) Vorab-Meinung: Kürzlich nach der Auszeit war Lübeck-TeaTime dem Thema "Riesenrad auf dem Koberg" nachgegangen und fand nun in der Aufarbeitung der "Warteliste" eine Pressemitteilung dazu vor. Tatsächlich muss wohl davon ausgegangen werden, dass die Tage des Riesenrades auf dem weihnachtlichen Koberg gezählt sind. Lesen Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime, den Beitrag der LTM. Konzept heißt im Grunde "Entwurf" - bedeutet also durchaus - trotz "Beschluss" keine abschließende Regelung. So bleibt es bei den Verantwortlichen wie den Lübeckerinnen und Lübeckern selbst, zu einer vernünftigen Weiterentwicklung zu finden. Wichtig jedenfalls dabei: Der Weihnachtsmarkt sollte in "Lübecker Hand" bleiben. Hier ist ausreichend Kompetenz vorhanden, um eine Kommerzialisierung und Überlassung – wie die „Gerüchteküche“ etwa mit dem Namen „Roncalli“ spielt – an Eventmacher, die selbst und damit zusätzlich (beispielsweise zu LTM) "verdienen" wollen, auszuschließen. Man denke nur Verträge, die zumeist langfristig abgeschlossen, eines Tages mehr als bereut werden.

Lübeck-TeaTime wird die sich entwickelnde „Weihnachtsmarkt-Szene“ beobachten und dazu selbstverständlich weiter eine eigene Meinung vertreten. Vor allem gibt es hier immer ein Forum für Meinungsäußerung „von außen“ - gerade dann, wenn eine solche Gefahr läuft, untergraben oder gar "mundtot" gemacht zu werden. Leider zeigt sich die Medienlandschaft Lübecks oftmals nicht gerade kritikfreudig. Denn Kritik bedeutet auch "Türen zuschlagen", obwohl gerade solche es dann selbst verdient haben - dafür aber sich dafür oftmals viele andere weiter öffnen.

Reinhard Bartsch
Chefredakteur"

Aber lesen Sie nun selbst, wie sich die LTM die „Dinge“ vorstellt: "Neues Konzept für den Weihnachtsmarkt auf dem Koberg - LTM plant maritimen Markt im Seefahrerviertel rund um St. Jakobi, das Riesenrad bleibt 2011.
Der Weihnachtsmarkt auf dem Koberg bekommt ein neues Gesicht. Im Zuge der Neukonzeption für eine stufenweise, qualitätsorientierte Entwicklung des Lübecker Weihnachtsmarktes überarbeitet die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) die Veranstaltung bis 2012. Hierzu zählt auch die Neukonzeption der Veranstaltungsfläche Koberg. Geplant ist ab 2011 ein Weihnachtsmarkt mit maritimem Charakter, um die Attraktivität des Weihnachtsmarktes auf dem Koberg zu steigern und die Achse Koberg-Klingenberg zu stärken. Das Riesenrad soll 2011 erhalten bleiben.

Das neue Konzept, das am 3. Dezember 2010 vom Aufsichtsrat der LTM beschlossen wurde, sieht einen thematischen Bezug zum berühmten mittelalterlichen Seefahrerviertel rund um die Kirche der Seefahrer und Fischer St. Jakobi vor. Es bedeutet eine qualitative Aufwertung des Quartiers rund um den Koberg. „Durch den Bau des Hansemuseums und die geplanten Hansetage im Jahr 2014 gewinnt das Viertel an Bedeutung und verstärkt das Profil im Kontext Handel, See- und Schifffahrt“, erklärt Gabriele Schopenhauer, Aufsichtsratsvorsitzende der LTM, „Umso wertvoller ist deshalb die Neugestaltung und Authentizität des Weihnachtsmarktes auf dem Koberg unter Einbindung benachbarter Verbände und Institutionen.“ Mit St. Jakobi, dem Heiligen-Geist-Hospital, der Schiffergesellschaft und dem Hogehus ist der Koberg von historischen Gebäuden umrahmt, die dem Platz eine traumhaft schöne Kulisse geben. „Die Illumination dieser Gebäude und der Bäume vor St. Jakobi fließen in die Neugestaltung des Weihnachtsmarktes auf dem Koberg ab 2011 ein,“ erläutert Andrea Gastager, LTM-Geschäftsführerin. Die LTM wird im Rahmen einer Arbeitsgruppe die örtlichen Akteure in die Umsetzung einbeziehen und Synergien nutzen.

Der Markt und sein maritimes Angebot

Entsprechend der Tradition des Seefahrerviertels sieht das Konzept des neuen Marktes Händler mit maritimen Produkten vor. Das Warenangebot soll beispielsweise Schiffskarten, Messingartikel und Buddelschiffe beinhalten, aber auch Tuchwaren, Leder und Felle würden das Angebot bereichern. Darüber hinaus könnten auf dem maritimen Markt weihnachtliche Waren skandinavischer und baltischer Händler feilgeboten werden. An den Gastronomieständen auf dem Koberg sollen Produkte aus Neptuns Reich das Angebot überwiegen: frisch geräucherte Fische, saftiger Backfisch, Fischsuppe und reich belegte Fischbrötchen. Alte Wein- und Rumfässer würden den Gästen als Stehtische dienen und Fischernetze, Tauwerk und Reusen die Standgestaltung bestimmen. Eine Galionsfigur könnte sich gut im Eingangsbereich zur „Seefahrerschänke“ machen. Der Passat Chor und der Lübecker Shantychor Möwenschiet wären mit ihren beliebten Seemannsliedern gern gesehene Gäste.

„Ein einheitliches Dekorationskonzept greift sowohl weihnachtliche als auch maritime Aspekte auf und bestimmt maßgeblich das Erscheinungsbild des neuen Marktes“, so Andrea Gastager, „Ähnlich wie auf den anderen Flächen des Weihnachtsmarktes auch, ist der maritime Markt auf dem Koberg als stufenweise Entwicklung über fünf Jahre angelegt. Besonderes Augenmerk legen wir hier auf die gelebte Seefahrertradition und die Echtheit der Angebote.“

Für Kinder ist die erste Lübecker „Kinder-Weihnachtskajüte“ geplant - eine liebevoll gestaltete Kombination aus Kinderrestaurant und Spielzimmer. Buddelschiff-Basteln, eine Knotenschule und ein weihnachtliches Musikprogramm für Kinder sind ebenfalls als neues Angebot für Familien in Planung. Führungen durch das alte Seefahrerviertel und Orgelkonzerte in St. Jakobi sollen das weihnachtliche Treiben rund um den Koberg ergänzen. +++


Quelle:
Lübeck und Travemünde Marketing GmbH

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