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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Marzipan-Brunos gut gemeint - nun Warten auf "Bären-Schinken"?

10. Dezember 2010 (HL-Red-RB) Lübeck-Lupe/Meinung: Eiseskälte bei Lübecker Verantwortlichen - nein, nicht nur bei diesen. Ja - gemeint ist nicht der diesjährige Wintereinbruch. Und gemeint sind auch nicht "alle" Verantwortlichen - etwa die jedenfalls nicht, die derzeit in der "2.Reihe" stehen (müssen). Gemeint ist das Trauerspiel um eine Sache, die keine Sache ist, aber auf die Sachenrecht anzuwenden ist, wenn denn nicht andere Gesetze gelten. Gemeint ist Bruno, Lübecks Tierpark-Bär, für den damit das Tierschutzgesetz gilt. Einst aufgenommen mit anderen Zirkustieren in einen Tierpark, der diesen Gnadenbrot bieten sollte. Ein Tierpark, der sicherlich immer wieder und vor allem aus finanziellen Gründen von Notwendigkeiten bis Moderne hinterher lief. Nein, laufen musste, weil Halbherzigkeit städtischer Politik nicht rechtzeitig für eine gute (Weiter-)Entwicklung sorgten. Das schafften zudem auch noch so bekannte Paten nicht, obwohl diese mit ihrem Namen zwar dazu standen, aber das ebenso wenig ausreichte, wie das allgemeine Bemühen vor Ort. Erinnern Sie sich an die Aktuelle Schaubude vor Jahren an Lübecks Untertravenufer? Wo sogar ein Marzipan-Bärchen von Lübecks berühmtem Marzipanhaus Niederegger vorgestellt wurde, aus dessen Verkauf ein Spendenanteil eben für Bruno vorgestellt wurde?




Foto (© Reinhard Bartsch Luebeck): "Helmi", Moderator im OK Lübeck, einer der bis heute unermüdlichen Unterstützer des Lübecker Tierparks, überreicht hier Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry solchen Bruno Bär in "Marzipan"



Viel Hickhack um und im Bemühen, die Weiterentwicklung des Tierparks voranzutreiben. Dabei auch die "Maler-Arbeiten" Lübecker Prominenz im und am Bärengehege. Trotzdem verstanden es letztlich die Quertreiber und angeblichen "Tierfreunde" immer wieder für Unruhe zu sorgen. Besser wäre es gewesen, diese hätten ihr Engagement zugunsten der Einrichtung einzubringen, anstatt innerhalb deren Auffassung um einen "erbarmungswürdigen und unhaltbaren Zustand" sogar in einigen Fällen das Abschlachten der Tiere zu fordern. "Hängebauchschwein" vom Spieß wäre wohl auch ein tolles Menü zu einer Schließung des Tierparks gewesen, nicht wahr? Nun soll nicht einmal das "Bären"-Gutachten des städtisch verantwortlichen Veterinärarztes gelten - so holt man sich so lange solches, das dann gefällig passt. Gram ist übrigens auch eine "Todesstrafe". Man kann gespannt sein, was nun noch alles passieren muss...

Nein - Lübeck hat einen Tierpark nicht verdient. Hat es wohl auch nie, wie die mangelnde Unterstützung bewiesen hat. Den wenigen Aufrechten dazu sei an dieser Stelle aber herzlich gedankt. Guten Appetit denen, die auf "Bärenschinken" warten. Aber genau das alles entspricht der unglaublichen Hobby-Politik dieser Stadt, die in ihren derzeitigen Farben nicht einmal das Niveau eines Eulenspiegels zeigt. Nun, "Schwarz" ist wie Weiß ist keine Farbe. Aber ohne diese vermag Farbe offenkundig nicht zu strahlen...

Gekämpft haben die Betreiber, Freunde und Befürworter des Lübecker Tierparks immer wieder und unverdrossen. Ihnen gebührt großer Dank und Anerkennung. Allen anderen "fünf" schlichte Buchstaben - Scham!


Reinhard Bartsch
Chefredakteur

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