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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Lübeck-TeaTime verschenkt sich wieder - aus dem Nikolaussack...

06. Dezember 2010 (HL-Red-RB) In eigener Sache: Die Auszeit ist überstanden, der 2. Advent liegt leider schon hinter uns, aber den heutigen Nikolaus-Tag will Lübeck-TeaTime nutzen, um wieder und dazu einen vor-weihnachtlichen Einstieg in die "Redaktionsarbeit", vielleicht sogar mehr "-freude" zu finden. Es war schon merkwürdig in den vergangenen Tagen gewisser "Leere" zu verspüren. Und was erneut geeigneter, als zu "Nikolaus & Knecht Ruprecht" in den aktuellen NEWSletter von theology.de zu schauen und mit deren freundlicher Genehmigung der CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de" folgenden Beitrag vorzustellen:



"Nikolaus.
Wer es noch immer nicht glauben will, dem sei gesagt, dass der Nikolaus wirklich gelebt hat, und zwar im 4. Jahrhundert n. Chr. als Bischof von Myra in Kleinasien. Dieser als volkstümlicher Heiliger verehrter Schutzpatron der Kaufleute, Bäcker, Schiffer und Schulkinder wird in der Kunst häufig als Bischof mit Mitra und Krummstab, aber auch mit Broten, Äpfeln und anderen Geschenken dargestellt. An diese Verehrung knüpft der Brauch, vor allem die Kinder am 6.12. , dem Nikolaustag, oder am Abend vorher zu beschenken.

Knecht Ruprecht
Ursprünglich war der bärtige und vermummte Begleiter des heiligen Nikolaus, dessen Festtag, der 6.12. vielerorts schon im Mittelalter als Beschertag für die Kinder begangen wurde. Auch als Ruprecht, Knecht Nikolaus, Nickel, Pelznickel, Pelzmäntel, Hans Muff, Hans Trab (Elsaß), oder Krampus wie in Österreich, zog er in pelzbesetzter Kleidung, meist mit einer Rute in der Hand und einem Sack voller Geschenke über der Schulter, von Tür zu Tür. Im Verlauf der Entwicklung des Brauchtums wurde der Knecht Ruprecht bis- weilen dem Heiligen gleichgesetzt, dann aber vom Nikolaus getrennt und schließlich zu einem selbständigen Geschenkbringer, der den Kindern am Nikolausabend (5. 12.) Nikolaustag (6.12.) oder am Heiligabend als Weihnachtsmann oder Begleiter des Christkindes seine Gaben beschert.
Die Figur Hans Trapp geht auf einen Hofmarschall des Kurfürsten von der Pfalz zurück, der Hans von Dratt hieß und seine Bauern im 16. Jahrhundert so drangsaliert hatte, dass er in Südwestdeutschland zum Kinderschreck geworden ist. In manchen Gegenden kennt man den Erbsbär, der in den Kämpfen zwischen Sommer und Winter in einem Zottelgewand aus Erbsenstroh auftaucht und begleitet von einem Engel und einem Teufel von Hof zu Hof zog."

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