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Agentur für Arbeit Lübeck

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Radwegebenutzungspflicht - geklärt? Und sonstiges?

22. November 2010 (HL-Red-RB) Meinung: Dem aufmerksamen Beobachter zeigt sich regelmäßig, dass entweder die Radfahrer wenig über Recht & Pflichten wissen oder die Bestimmungen nicht hinreichend vermittelt wurden und werden. Denn für den Normalbürger jedenfalls ist klar, dass bei Vorhandensein von Fahrradwegen diese auch zu benutzen sind. Wenn der Zustand nicht "zumutbar" ist, muss man sich wundern, dass im Gelände diese Frage nicht gestellt wird. Und wenn Streifenwagen der Polizei höflich wegzuschauen scheinen, wenn Fahrradwege in "falscher Richtung" befahren werden, muss man sich auch nicht wundern, wenn dort gecrasht wird. "Macht ja nichts - sieht ja keiner" gilt dann natürlich nicht mehr. Steht wirklich jeder dieser Verkehrsteilnehmer zum Fehlverhalten? Unfallflucht ist da oftmals ebenso oft angesagt wie in der Situation, aussteigende Busgäste angefahren zu haben, obwohl dort für die Radler zwischen Bus und Bürgersteig auf dem Radweg "Stopp" gilt. Schauen Sie gerne mal beispielsweise zum Lindenplatz: Wieviel RadfahrerInnen nutzen fahrend die Zebrastreifen der Fußgänger und glauben, auch deren Vorrechte zu haben - Irrtum!

Wie bemerkt: Die Pflicht der Polizei, "sündende" RadfahrerInnen zur Kasse zu bitten, scheint eher wegen wichtigerer Einsätze zu unterbleiben. Davon auszugehen, führt leider zu "Verwahrlosung" vieler RadlerInnen. Wenn diese nun auch noch wahlweise Radweg oder Straße benutzen dürfen, passt das zur "großen Freiheit" wie die Faust aufs Auge.

In Erinnerung eine Szene, in der ein Autofahrer "Selbstjustiz" im letzeren Abschnitt Königstraße/Mühlenstraße übte: Er verhinderte dort das Befahren durch eine Radfahrerin zur Mühlenstraße, indem er hart links fahrend und haltend das Passieren verhinderte und die junge Frau beschimpfte. Wenn den "berechtigt" von der Sachlage her - unberechtigt. Das sollte doch der Polizei überlassen bleiben.

Auch eine gewisse Erziehung der VerkehrsteilehmerInnen vor "gebührenpflichtiger Verwarnung". Doch dazu erfordert es entsprechender Aktivität...

meint
Reinhard Bartsch
Chefredakteur,
gerne in Erwartung einer Gegendar- oder Richtigstellung.

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