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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Staatssekretärin auf bischöfl. Spuren HL-feindlicher Strategie

08. August 2010 (HL-Red-RB) Meinung: Was sind das für Sprüche oder "Anliegen" einer Staatssekretärin im Zusammenhang mit der "UNI Lübeck": So soll sie nach ihrem Geschmack anlässlich ihres offiziellen Besuchs am Donnerstag bei der Übergabe der modernisierten wie erweiterten "Endoskopie" zuviel "Gelb" = Protestplakate "Lübeck kämpft um seine Uni" kritisiert haben. Politische Antwort: "Warten Sie doch erst einmal den 31. August ab, Frau Staatssekretärin! Vielleicht ändert sich dann die Sitzverteilung im Kieler Landesparlament mit dem Ergebnis, dass Sie dann "Rot" sehen, wenn die "schwarz-gelbe" Kiel-Seilschaft ihr Ende findet und wieder faire Regional-Verhältnisse in Schleswig-Holstein einkehren. Dazu ein Tipp an die "Gelb-Kleber": ein Zusatz-Streifen mit ...kämpft um seine "UK S-H" darüber. Denn wer glaubt, die Uni Lübeck sei gerettet, sollte den "Hintergrund" der Veränderungen betrachten: Verändert hat sich die Zuständigkeit von "Trägerschaften" von Instituten verändert - diese wurde gefördert, auf dass im Landeshaushalt Kapazitäten frei werden. Aber wo steht gesichert und auf Dauer - für Lübeck? Vor allem steht ein weiteres Thema "unerledigt": Was passiert denn mit dem UK S-H Campus Lübeck? Mit dem Überkleben der "Uni" kann man sogar noch in der ggf. neuen Aktion Geld sparen...

Genau dazu passt nämlich zum Thema Campus Lübeck, zumal die Staatssekretärin ständig in die Statements der Redner bei vorgeannter "Übergabe" von der Seite her "zwischen-quatschte" (diese Formulierung ist ebenso unhhöflich wie deren Verhalten - ich weiß/der Verfasser - nur muss man mitunter mit vergleichbarem Verhalten reagiern) diese Äußerung der "Kieler" Politikerin, "Charmant darauf hinzuweisen, dass es bis 2020 jährlich ein neues Sparpaket geben werde und auch wenn die Uni gerettet sei, müssten Doppelstrukturen abgebaut werden. „Schleswig-Holstein ist zu klein, um gegeneinander zu arbeiten, auch wenn Lübeck denkt, es sei der Nabel der Welt". Das allerdings erinnert an die inkompetente Äußerung einer un-vergessenen "Wartenberg-Potter" zur Bischofssitz-Frage Lübecks.

Kurzum - solchen Auftritten wollte man das Stadttor verwehren. Egal zu welcher politischen Partei man tendiert - aber so kann man nur hoffen,
dass solches "Füllhorn-Verhalten" einer politischen Bediensteten nur damit gestraft werden sollte, dass sich dieses für sie nach dem 31. August ebenso "leert". Wenn der SH- Ministerpräsident die Zügel da nicht strafft, wird er persönlich noch mehr "Punkte" verlieren. Und wer ihn bisher durchaus (vor der Uni-Geschichte) in Lübeck noch mochte, wird sich mehr und mehr abwenden und sehnsüchtig auf Veränderungen warten - spätestens bis zum nächsten Kreuzchen auf dem Wahlzettel. Aber wie gesagt - auch der 31. August mit der gerichtlichen Entscheidung um die Sitzverteilung im "Glaspalast" des Landeshauses spuckt gewissen Kreisen kräftig in die "Macht-Suppe".

Die Wählerschaft wird's nicht stören - im Gegenteil: Neuwahl - und klare Verhältnisse dann so sicher, wie selten zuvor...

Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime

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