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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Stiftungs-/ Fördergelder - keine Füllhörner, "Jakobi", oder?

03. August 2010 (HL-Red-RB) Bei aller Ehre um die Sanierung der Pastorenhäuser der Lübecker Jakobikirche durch die absolut seriöse Deutsche Stiftung Denkmalschutz - und diese in wahrlich keinster Weise von nachfolgender Kritik und Meinung von Lübeck-TeaTime betroffen - muss darüber hinaus gestattet sein, im Falle der Restaurierung allerdings des Turms der Jakobi-Kirche folgende Meinung erlaubt sein: Denn nicht nur für Insider "unverständlich": Hatte man wenige Jahre zuvor den "Turm" schon einmal eingerüstet und restauriert, "erkannte" man wenige Zeit später erneut weitere Schäden. Also weitere Arbeiten nötig - aber damit doppelt das Gerüst finanziert. Das muss das Handwerk freuen...
Kompetente Fachleute jedenfalls hätten das bei sorgfältiger Begutachtung zuvor erkennen und - warnen können.

Solche Kritik findet selbstverständlich wenig Freu(n)de. Lübeck-TeaTime bekommt solches "örtlich" nicht selten zu spüren, weil offensichtlich von anderer Stelle weniger "unabhängig und objektiv" berichtet wird - oder werden soll?

Aber ist es eine wirkliche "Strafe", aus Presse-Verteilern gestrichen zu werden? Damit verhindert frau/man nicht, dass doch eines Tages "die Wahrheit" auf den Tisch kommt. Der "Krug geht zum Wasser, bis er..." wünscht in Geduld

Reinhard Bartsch
Lübeck-TeaTime


Dies war der Text zur "ersten" Sanierungsmaßnahme der Jakobi-Kirche von Reinhard Bartsch (Herausgeber Lübeck-TeaTime):

31.05.2005
Sanierung der Jakobikirche durch Superspende gerettet
Erster Paukenschlag der Stiftung Sparkasse zu Lübeck

Die Lübecker Stadtsilhouette mit den sieben Türmen der Altstadtkirchen ist einer der Gründe für die Auszeichnung als Weltkulturerbe. Sie sind der Stolz aller Lübecker und die Attraktion für den Tourismus. Die jetzt unumgängliche Bausanierung dieser Kirchen würde den Etat des Kirchenkreises sprengen. Daher haben Lübecker Bürger und Institutionen namhafte Beträge dafür gespendet. In diesen Tagen ergab sich überraschend für die Jakobikirche wegen der unerwartet stark maroden Bausubstanz ein Mehrbedarf in Höhe von rund einer halben Millionen Euro. Niemand wusste so recht, wie auch noch dieses Geld zusammen kommen könnte. Ein kleines Wunder macht entscheidend Hoffnung. Denn die erst seit dem Jahre 2004 mit neuen gemeinnützigen Aufgaben versehene „Gemeinnützige Stiftung Sparkasse zu Lübeck“ trat am Sonnabend mit einem geradezu unglaublichen Paukenschlag an die Öffentlichkeit: Die Gremien dieser Stiftung mit Helmut Wischmeyer, Vorsitzender Direktor der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Hans- Peter Süfke, stellvertretender Vorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der Sparkasse zu Lübeck sowie Wolfgang Pötschke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse zu Lübeck, überreichten Propst Ralf Meister im Beisein von Pastor Lutz Jedeck eine Spendenzusage von 400.000 Euro. „Die Jakobkirche befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft sowohl der Gemeinnützigen Gesellschaft als auch der Sparkasse zu Lübeck. Sie liegt uns und unseren Mitarbeitern, die nicht unerheblich mit ihrer Arbeit zum Geschäftserfolg beigetragen haben, in besonderem Maße am Herzen,“ erklärten die Vorstandsmitglieder der Stiftung bei einer kleinen Übergabefeier in der begünstigten Kirche. Immerhin hat sich diese Stiftung innerhalb unglaublich kurzer Zeit zur zweitgrößten Stiftung der Hansestadt Lübeck und damit eine der bedeutendsten im ganzen Lande entwickelt. Aus den Dividenden der Sparkasse für das Geschäftsjahr 2004 und aus den Zinserträgen des Barvermögens sind der Stiftung gleich im ersten Jahr ihrer Aktivität fast 3,5 Millionen zugeflossen. Kapital, das zum einen weiteren kulturellen Zwecken und zum anderen für Kinder und Jugendlichen aus sozial belasteten Gebieten bestimmt ist.

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