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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Was so ein "Passat-Besuch" auswirkt: Sekunden vor 12 in HL...

26. Juli 2010 (HL-Red-RB) Meinung: Ja, heute ergriff mich wieder ein gewisser "Zorn" beim Besuch der "Passat", auf der - wenn auch nicht bei den Insidern - vom Unsinn der "Pamir" als "Schwesternschiff" der "Passat" gesprochen wurde. Wann endlich begreifen es die "Leute", dass dies nur die "Peking" ist - alles andere sind "P-Liner" ähnlicher Bauart. Und in dem Zusammenhang "kocht mir auch die Galle über" - über die - ich sage jetzt einmal - "eklatant abträgliche" Politik und damit touristischer Fehl-Vermarktung Travemündes. "Neckermann" verkaufte auch alles "aus einer Hand". Und ging "kaputt". Wenn das so weiter geht, erwartet das "Ostseeheilbad" Travemünde ein ähnliches Schicksal. Es gibt einen Travemünder Kurdirektor -und man sollte ihn seine ureigenste Arbeit machen lassen. Und vor allem nicht in Abhängigkeit etwa der LTM. Seine Arbeit kann dort einfließen. Vor allem hat "Lübeck" mit sich selbst genug zu tun. Eine weitere Idee: Zurück in die Mitgestaltung und Verantwortung der Travemünder (Tourismus-)Wirtschaft. Genau deswegen will der SH-Ministerpräsident auch TA-SH "schließen" oder nicht mehr "tragen". Das sollen die Nutznießer selbst...

Und hier mein "Brainstorming", das nach erneuten Überlesen gerne so stehen bleiben soll:

An dieser Stelle "noch einmal" der Unsinn um die "Passat" und ihr(e) Schwesternschiffe. Ulf Sack ging darauf allerdings nicht ein, auch wenn ihn - wie er erzählte - die "Passat" ihm als ziemlich verkommener Lastschiff-Segler schon aus seiner Jugendzeit sehr bekannt war und sie auch "schwimmend" damals keinesfalls als Lady zu bezeichnenden war. Aber: Schon damals wusste er, dass die Seefahrt gegen manche Widerstände sein Berufsziel werden sollte. Heute ist es "sein" Schiff. Und er auf jeden fall weiß, dass das Schwesterschiff "Peking" weiter in einem New Yorker Museumshafen vor sich hin dümpelt und verkommt. So schlimm, dass sie wohl dort auch "aushauchen" wird. Noch gar nicht lange her, da besuchte der dortige Museumsverein die frisch hergerichtete Passat, um sich über die Kosten der "Renovierung" zu informieren. Diese Delegation bekam die "Instandsetzungspläne" der Passat, und es klang sogar nach dem Beginn einer wunderbaren Freundschaft von und nach New York. Leider - dieser Klang ist wohl dahin. Und die "Peking" ist wohl zu einer "Ente" geworden, aus der sie wohl nicht mehr herauskommt.

Da macht man also gerne einmal ein großes Kompliment an Lübeck: Egal, wer in welcher Form auch dazu beigetragen hat, die "Passat" von der "Salpeter-Schleuder" zu der heutigen "Lady" werden zu lassen. Danke. Ein ganz "schlichtes" danke. Die "Betroffenen" selbst werden wissen, wer gemeint ist. Und stellen Sie sich Travemünde heute ohne die "Passat" vor. Eine Katastrophe wäre das - denn die Orts-Politik heute lässt leider Travemünde verkommen. Was hörte ich vorhin: Erst wollte Travemünde auch politisch näher "zu Lübeck" gehören. Jetzt ist es so - und? Jetzt leider lässt die "Innenstadt-Politik" Lübecks Travemünde in Stich. Schwimmbad - "fahren Sie doch nach Timmendorfer Strand". Ostsee-Card, Fährtarife Priwall, Aquatop (2,5 % Prozent reichten einer Hotel-Gruppe, die Entwicklung dort über lange Zeit zu "be- oder gar zu verhindern". Die "Holzverbretterung" täuscht nicht darüber hinweg: Plötzlich halten sogar "brüchige" Decken, um Platz für die Versorgung betrunkener Kinder und Jugendlicher zu schaffen. Auch Cocktails gehen wieder in "oberem " Bereich. So etwas Unglaubwürdiges ist schon sehr peinlich.

Wer hier keine Lobby hat, wird verscheucht, wird benachteiligt. Bereits von "Totengräbern" eines "Seebads" wird gesprochen. Wenn Travemünde nicht bald an dieser Stelle ein "Erlebnisbad" bekommt und damit saison-unabhängig wird, geht es den "Bach" weiter hinunter. Wenn andere Orte da "finanzieren" können, geht das hier auch. Aber es muss kurzfristige Planungssicherheit für Investoren geben. Leider wird letztlich auch der Lübecker Flughafen daran "scheitern", weil die Politik einschließlich Aufsichtsrat den "Senator" gängeln. Der Senator hat einen "Arbeitsauftrag" -er soll keine Wiederwahl vorbereiten. Es gibt keinen Senator xxx (SPD) - es gibtnur den, der sich - "verdammt noch mal" - um seine Arbeit kümmern soll, für die er bezahlt wird.

Glauben die "Verantwortlichen" wirklich noch daran, dass Travemünde wieder eines Tages "blühen" wird? Was schreibe ich "gerne" immer wieder (leider): Die gesamte Ostseeküste lacht sich "schibbelig" (= rheinländisch) über soviel Inkompetenz. Auch die Westküste - aber leider weht auch von dort ein Verbands-Wind her, der Travemünde ebenso wie Lübeck selbst sehr schadet. Sandworld, Eisbahn vor dem Holstentor, Iceworld - alle diese "Events" lassen grüßen. Warum gescheitert? Ganz einfach: Man (müsste aber frau heißen) selbst "organisieren" - und nicht nur Events "verkaufen". Berlin hat seit Jahren seine "Sandsation" - die organisiert sich selbst. Und merkwürdig: es geht!

Wissen Sie, was übrigens in diesem Jahr (angeblich) folgen soll? Der Lübecker Weihnachtsmarkt wird ähnlich "verkauft". Wenn es denn stimmt - an "Roncalli". So "abhängig", dass die Lübecker Schausteller von dem dann sogar die "Würstchen" kaufen müssen. Stimmt nicht? Lübeck-TeaTime freut sich geradezu auf eine Gegendarstellung...

Lassen wir uns also überraschen. Tipp: Auch das Volksfest hat "nur Zukunft", wenn dieses in "eine" Hand gegeben wird? Aber das ist nun wirklich nicht nur nicht ernst gemeint - sondern auch das führt in die "Katastrophe", in die sich bereits die Tourismus-Szene Lübeck/Travemünde begeben hat. Noch ist "Rettung" möglich. Dazu sind allerdings andere Politik und unabhängige Fachkompetenz notwendig. Ernsthaft gemeint: Kehren Sie, liebe Schausteller an die "Wurzeln" früherer Volksfest zurück. Faires Preis-Leistungsverhältnis, also Bezahlbarkeit solcher Besuche. Und "Service" - bis hin zum Stadtverkehr mit zusätzlichen und "späten" Einsatzbussen. Der Volksfestplatz ist ideal. Auch für das Oktoberfest. Keine Einnahmen, weil vorhandene "Monatskarten" nichts bringen? Mag sein - aber das nennt sich eben "Service". Und weg mit den "Feuerwerken". Eins zum Schluss - das reicht.

Aber leider ist es nicht erst "Fünf vor Zwölf", es sind nur noch Sekunden vor einem gehörigen "Crash". Jagen sie, "liebe Verantwortliche", die "klugen und modernen Gestalter" zum Holstentor hinaus. Machen Sie Ihre Feste, Ihre Events wieder selbst. Da müssen wieder unabhängige Vielfalt her, Wettstreit der Ideen - und nicht "kalte Statistik" über mehr Bettenkapazität und Buchung. Das holt nicht die Leute ran, die wirklich die Feste "zum Kochen" bringen - also wieder rentabel machen. Eine goldbeschichtete Weihnachtsbude bringt gar nichts, ein zertifizierter Busfahrer ebenfalls keinen Service, wenn er wie ein "Henker" fährt. Mehr Beispiele? Gerne, aber erst gelegentlich.

Auch "Borgward" holte sich einen Fachmann von "BMW" (wenn ich richtig erinnere) - das Ende ist bekannt. Travemünde ohne Hollesens Visionen und ohne Erlebnisbad statt "*****Hotel" auf dem Gelände des Aquatop - der endgültige Niedergang Lübecks hübscher Tochter Travemünde. Und noch eines: Lassen Sie die Kinder am Strand wieder "Burgen bauen". Das schadet nicht - aber der Strand ist auf einmal wieder voll!

Noch einmal: Die gesamte Küste Deutschlands - hohnlachend!

Autor:
Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime

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