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Internationale Pflege-Fachtagung in Lübeck

11. November 2008. Unter dem Titel „Advanced Nursing Practice - Konzepte und Perspektiven für erweiterte Handlungsfelder der Pflege in Deutschland“ veranstaltet die Sektion Forschung und Lehre in der Pflege des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein am 14. November eine internationale Fachtagung im Buddenbrookhaus Lübeck. Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK) statt. Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Qualifizierung von Pflegekräften.

Die Gestaltung der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen im Gesundheitswesen wird derzeit intensiv diskutiert. Mit Blick auf die Sicherstellung einer effektiven wie effizienten Gesundheitsversorgung lautet die Kernfrage dabei, welche Berufe für welche Entscheidungen und Prozesse bei der Behandlung und Betreuung kranker Menschen zuständig sein sollen.

In diesem Zusammenhang spielt die Entwicklung pflegerischer Kompetenzen und Verantwortung eine zentrale Rolle. In mehreren europäischen Ländern wurden bereits Studiengänge für die wissenschaftliche Qualifizierung von Pflegeexperten etabliert, die anschließend Schlüsselaufgaben in der Versorgung von Menschen mit komplexen Gesundheitsproblemen übernehmen.

International werden entsprechende Studienangebote und Tätigkeitsfelder oft mit dem Begriff „Advanced Nursing Practice“ (ANP) beschrieben - in etwa zu übersetzen mit „Erweiterte Pflegepraxis“. Auch in Deutschland wird ANP zunehmend als Modell für die akademische Ausbildung und Tätigkeit von Pflegeexperten diskutiert und teilweise bereits erprobt.

Im Rahmen dieser Tagung sollen wissenschaftliche wie politische Grundlagen und Perspektiven zur Weiterentwicklung pflegerischer Kompetenzen diskutiert werden. Was bedeutet ANP für die Gesundheitsversorgung in Deutschland? Welche Kompetenzen benötigen akademisch ausgebildete Pflegeexperten und wo können sie tätig werden? Wie hat sich ANP in europäischen Nachbarländern bewährt? Vertreter aus europäischen Ländern, in denen das Konzept ANP bereits verankert ist, werden beispielhaft Studiengänge und Einsatzmöglichkeiten wissenschaftlich qualifizierter Pflegeexperten vorstellen.

Die Veranstaltung soll Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Versorgungspraxis eine Plattform für den fundierten Austausch über die künftige Aufgabenverteilung und Kooperation im Gesundheitswesen bieten. Sie wird unterstützt durch die Robert Bosch Stiftung, Stuttgart.

Für weitere Informationen stehen zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Sektion Forschung und Lehre in der Pflege
Katrin Balzer, Tel.: 0451 500-5098, E-Mail: katrin.balzer@uk-sh.de

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V.
Andrea Weskamm, Referentin DBfK-Bundesverband, Tel.: 030 219157-0,
E-Mail: weskamm@dbfk.de

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