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„markt Spezial“: „Raus aus der (Finanz- und Wirtschafts-) Krise“

23. Mai 2009 (HL-red.) Programmtipp aktuell: „Raus aus der Krise“ – Programmschwerpunkt zur Finanz- und Wirtschaftskreise im NDR Fernsehen Start mit „markt Spezial“, Montag, 25. Mai, 20.15 Uhr:
Die Finanz- und Wirtschaftskrise wird immer stärker im Leben der Menschen spürbar. In mehr als 3000 Betrieben im Norden wird bereits kurzgearbeitet. Neben vielen kleinen Firmen trifft es jetzt auch die großen Namen der norddeutschen Wirtschaft – von Werften an den Küsten bis ins Herz Niedersachsens mit TUI und Sennheiser. Tausende Norddeutsche fragen sich, ob auch ihre Firma bald auf der Liste der Werksschließungen auftauchen könnte, nachdem es große Fabriken wie Karmann und Continental oder traditionsreiche Mittelständler wie die Meldorfer Holzverarbeitung (Velux) bereits getroffen hat.



Das NDR Fernsehen lotet aus, wo der Norden in dieser Krise steht, was das für die Menschen bedeutet, ob die Talsohle bereits erreicht ist, und wann es wirtschaftlich wieder bergauf geht. Dabei nehmen Moderatoren und externe Wirtschaftsfachleute die Sorgen und Nöte der Zuschauer ernst, beantworten ihre Fragen, schließen Wissenslücken und gebeb konkrete Lebenshilfe.


Am Montag, 25. Mai, zeigt das NDR Fernsehen um 20.15 Uhr ein „markt Spezial: Raus aus der Krise“. In der 90-minütigen Sendung erklären die Moderatoren Susanne Stichler und Steffen Hallaschka Hintergründe und Fakten zur Wirtschaftskrise. In Live-Schalten zu Orten in ganz Norddeutschland ergründen sie, wie sich die Krise auswirkt. Außerdem beantworten Experten die Fragen der Zuschauer. Wirtschaftsprofessor Udo Reifner von der Universität Hamburg, Arbeitsrechtsexperte Wolfgang Büser und Ursula Wens von der Schuldnerberatung informieren über die richtigen Strategien in der Krise. Die NDR Moderatoren Bettina Tietjen und Michael Thürnau spielen in einem Quiz um Geld für einen guten Zweck. NDR Koch Rainer Sass und Zuschauerin Erika Scholz geben praktische Tipps zum Geldsparen im Haushalt und beim Kochen. Unter rausausderkrise@ndr.de können Zuschauer ihre Fragen stellen oder ihre Probleme in der Krise schildern.

„Das können Sie sich sparen“ wird es in einem weiteren „markt“-Spezial im Sommer heißen. Dabei wird am Beispiel einer Familie anschaulich gezeigt, was sie sich leisten könnte, wenn sie im Alltag durch kleine Veränderungen Geld sparen würde. Vier Wochen lang wird die Familie aus dem Norden vom NDR Spar-Coach mit Kamera und guten Tipps begleitet.

Das wöchentliche Verbrauchermagazin „markt“, das über die Folgen bereits seit Ausbruch der Krise im vergangenen Jahr die Zuschauer ausführlich und kompetent informiert, wird vor der Bundestagswahl an vier aufeinanderfolgenden Montagen um 15 Minuten auf 60 Minuten verlängert. So kann die Sendung noch umfangreicher und intensiver über die aktuellen Themen zu Wirtschafts- und Sozialfragen berichten und noch mehr Hintergrundinformationen zum Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge liefern.


In mehreren Dokumentationen und Reportagen beschäftigt sich das NDR Fernsehen im Programmschwerpunkt mit wichtigen Aspekte der Krise:

Die Reportage „Drei Jobs – und trotzdem arm“ am Mittwoch, 10. Juni, um 22.30 Uhr begleitet Norddeutsche, denen ein Einkommen zum Leben nicht mehr reicht. Sie brauchen mehrere Jobs, um finanziell über die Runden zu kommen.

Eine Chronik der Krise im Norden liefert die Reportage „Was heißt hier Krise? – Alltag in harten Zeiten“, die am Mittwoch, 9. September, um 22.30 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen sein wird. Der Film begleitet zwei ganz unterschiedliche norddeutsche Familien, die die Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen, auf der Suche nach Überlebensstrategien.

Leiharbeit ist ein Knochenjob, zu diesem Urteil kommen NDR Reporter in ihrem Film „Leiharbeit – Die Kündigung im Nacken“. Sie fragen nach, weshalb Zeitarbeit in den vergangenen Jahren auch zu einem unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor geworden ist, und zeigen die Sorgen und Nöte derer, die froh sind, überhaupt noch einen Job zu haben (Sendetermin noch offen).

„Raus aus der Schuldenfalle“ begleitet einen engagierten Schuldenberater in Hannover. Er geht davon aus, dass sein Gewerbe in den kommenden Monaten als Folge der Wirtschaftskrise boomen wird (Sendetermin noch offen).

„Der Hamburger Hafen in der Krise“ dokumentiert die Sorgen der Elblotsen ebenso wie die der Fischer, Kaffeehändler und Werftarbeiter. 150.000 Beschäftigte im Großraum Hamburg hängen unmittelbar von der Hafenwirtschaft ab (Sendetermin noch offen).

Zum Programmschwerpunkt gehört auch Unterhaltsames. So erklären die Autoren von „extra 3“ im Sommer in einem satirischen „Krisen-ABC“ mit ihrer humorvollen Erzählweise die wichtigsten Begriffe der Wirtschaftskrise. Alphabetisch von A wie Abwrackprämie bis Z wie Zwangsverwaltung, moderiert von Tobi Schlegl und mit vielen alten Bekannten aus „extra 3“, wie Grimme-Preis-Träger Johannes Schlüter (alias Dennis Kaup und Jesko Friedrich) und dem Klaus.

Schließlich wird die Krise auch in fiktionalen Programmen aufgegriffen. So zeigt das NDR Fernsehen im Sommer u. a. den preisgekrönte NDR Film „Kuckuckszeit“, der von einer Familie erzählt, die vor der Pleite steht und gegen den sozialen Abstieg kämpft.


Quelle: NDR Presse und Information

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