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Italienische Tage auf dem Markt – „Gondeln“ tragen Lebensfreude

14. Juli 2017 (HL-Red-RB) Beim "Kurzbesuch" auf dem Markt auf den "Italienischen Tagen" , um ein aktuelle Fotos für einen weiteren Hinweis auf diese Veranstaltung zu machen, im Gespräch mit Veranstalter Rolf Niehuesbernd eine nette Situation, nämlich festzustellen, dass dieser u. a. verwandtschaftlichen Besuch aus Norwegen hatte. Dabei eine Mama, geboren in Nordvietnam und noch als Baby in Deutschland angekommen, nun in eben Norwegen wohnhaft, auf Stippvisite in Lübeck. Fand ich besonders „integrativ“ und beispielhaft, dass ihre Kinder nicht nur Norwegisch, logisch, sprechen, sondern - auch die deutsche Sprache beherrschen. Ein fröhlicher Kreis, der beim nachbarlichen Glasschleifer Gelegenheit nahm, selbst Gläser zu verzieren.

Ein paar Schritte weiter die Bühne, auf der von Belcanto bis Bonnie Tylers „It's a Heartache“ so täuschend ähnlich erklang, dass ich dorthin eilte, um nicht nur zu fotografieren, sondern auch zu sehen, ob da die „Original-Gästin“ aus England zufällig hergefunden hatte.Was da erneut – eben seit Jahren – Veranstalter Rolf Niehuesbernd auf die Bühne bringt – phantastisch. Überhaupt, und das soll festgestellt werden, zeigt er immer wieder mit Veranstaltungen verschiedenster Art, was nicht nur dem „Niveau“ entspricht, wie es stadtseitig vorgegeben wird, um veranstalten zu dürfen, sondern den Markt „mit Leben erfüllt“ und somit zum auch touristischen Erfolg beiträgt. Die Hansestadt sollte sich darüber klar sein, was Veranstaltern zuzumuten ist an „Neuerungen“, wie diese etwa im Zusammenhang mit dem WeinSommer durchsickerten und ggf. zur Folge haben können, dass es einen WeinSommer 2018 nicht mehr geben wird. Gerne eine Statement dazu von zuständiger Stelle. Also auch „Hände weg“ von Niehusberndschen Veranstaltungen!

Zurück zun den Italiensichen Tagen auf dem Markt: Hier besagte Fotos und ein „eindringlicher“ Tipp: Wer hier in der Bandbreite von Belcanto, Italian Pop Music und Rock & Pop glaubt, nicht auf seinen Geschmack zu kommen, dürfte sich mehr als wundern. Besucherinnen und Besucher zu beobachten mag nicht die feine Art sein – aber wenn zu sehen, wie das Publikum da „mitgeht“, und unschwer zu erkennen ist, dass sehr viel Stammgäste durchaus nicht nur den Takt mitklopfen, sondern mitsingen, liegt das nicht „am Getränk“. Da geht einfach Lebensfreude rüber auf Gegenseitigkeit. Denn auch die Künstler schaffen das nur derart, wenn sie sich im Publikum wiederfinden.

















Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Dazu kommen zum Thema passende Stände. Kulinarisch „das Bisschen, was wir essen, können wir auch trinken“ gilt hier durchaus auch umgekehrt, und der Glasschleifer etwa hat sich selbst auf Kids eingestellt, die plötzlich entdecken können dabei, sogar künstlerisch drauf zu sein.

Eine runde Sache also für die ganze Familie. Prädikat: sehr empfehlenswert. Und suchen Sie, verehrte Gäste in Lübeck, wenn nicht ortskundig, nicht einen „Kohlmarkt“ oder „Rathausmarkt“. Die gibt es hier nicht. In Lübeck heißt dieser schlicht – Markt. Am Rathaus. Oder auch nahe der Bushaltestelle Kohlmarkt. Aber das ändert nichts am wirklichen Namen. Steigen Sie also in diese „Veranstaltungs-Gondel“ und feiern fröhlich mit - auf dem Markt...

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