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Literatur im Gespräch: Die kleine Stadt von Heinrich Mann

17. April 2009 (HL-red.) „Die kleine Stadt“ von Heinrich Mann steht im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur im Gespräch“ am Freitag, 24. April 2009, um 19 Uhr auf dem Programm im Buddenbrookhaus, Mengstraße 4. Holger Pils, Leiter des Literaturmuseums, diskutiert mit interessierten Gästen den Roman, der in einer italienischen Kleinstadt spielt. Dabei werden vor allem das erste und Teile des zweiten Kapitels näher betrachtet. Die Texte sind ab sofort im Museumsshop des Buddenbrookhauses erhältlich.

Mehr als einhundert Figuren bevölkern Heinrich Manns „kleine Stadt“ in Italien, die durch den Einzug einer Operntruppe aus den Fugen gerät. Er zeigt die Auseinandersetzung zwischen liberalen und konservativen Kräften, deren Geister sich am Eintreffen einer Theatertruppe und der damit verbundenen Lockerung der Sitten scheiden. Die beiden Lager bekämpfen sich bis zur Straßenschlacht. Am Schluss aber steht die Einigung um den Kleinstadtpolitiker und Advokaten Belotti, der die Worte spricht, die der Ausstellung ihren Titel gaben: »Wir haben uns begeistert, wir haben gekämpft, und wir sind ein Stück vorwärtsgekommen in der Schule der Menschlichkeit!«
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein des Buddenbrookhauses statt. Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt, Gäste zahlen fünf Euro.
Im Buddenbrookhaus ist noch bis Ende Juni die Ausstellung „Die Schule der Menschlichkeit“ zu sehen, die sich dem Roman „Die kleine Stadt“ und Thomas Manns „Königliche Hoheit“ widmet. Beide Werke erschienen vor 100 Jahren.

Quelle: LÜBECK Pressedienst

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