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NDR Elbphilharmonie Orchester mit "Strauss trifft Schumann"

14. September 2016 (HH/HL-Red-RB) Strauss trifft Schumann - Krzysztof Urbañski und Jan Lisiecki zu Gast beim NDR Elbphilharmonie Orchester - Konzerte: Donnerstag, 22. September, 20.00 Uhr, Hamburg, Laeiszhalle - Freitag, 23. September, 19.30 Uhr, Lübeck, Musik- und Kongresshalle - Sonntag, 25. September, 11.00 Uhr, Hamburg, Laeiszhalle - Live im Radio: Sonntag, 25. September, 11.00 Uhr, NDR Kultur.

Der neue Erste Gastdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters Krzysztof Urbañski ist längst ein Publikumsliebling. Zuletzt begeisterte der junge Pole in Hamburg beim HafenCity Open Air zum Saisonabschluss im Juli die Wind und Wetter trotzenden Zuschauerinnen und Zuschauer. Jetzt kehrt er ans Pult des NDR Elbphilharmonie Orchesters zurück und widmet sich dem "letzten großen europäischen Ereignis der Musik" - wie Romain Rolland den Komponisten Richard Strauss einmal bezeichnete. Gleich zwei Sinfonische Dichtungen des großen Instrumentationskünstlers stehen im Rahmen eines kleinen Strauss-Schwerpunkts zum Saisonbeginn auf dem Programm: "Don Juan" und "Also sprach Zarathustra". Dazwischen setzt der 1995 geborene polnisch-kanadische Pianist Jan Lisiecki mit Schumanns poetischem Klavierkonzert einen echten "Seelenkontrapunkt", wie Strauss sagen würde. NDR Kultur überträgt das Konzert am 25. September ab 11.00 Uhr live im Radio. Am 22. und 25. September führt Julius Heile jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn in das Programm ein.

"Nächtelang konnte ich nicht schlafen und war wirklich für mehrere Wochen wie verzaubert von dieser Musik", schildert Krzysztof Urbañski seine erste Begegnung mit Strauss´ "Don Juan". "Die Art und Weise, wie Strauss das Orchester benutzte, um eine Geschichte zu erzählen und ganz spezifische Emotionen hervorzurufen, war eine echte Entdeckung für mich." Während die jugendliche Sinfonische Dichtung über den legendären Frauenverführer noch relativ konkrete Figuren und Ereignisse in Musik umsetzt, kommt "Also sprach Zarathustra" frei nach Nietzsches philosophischem Hauptwerk weitaus abstrakter daher. Strauss "wirft uns in den Kampf zwischen dem Übermenschen, also einer Art Superman, und allen anderen, 'gewöhnlichen´ Menschen. Dieses Thema ist völlig zeitlos", kommentiert Urbañski. Musikalisch unsterblich ist dabei vor allem der Beginn des Werks geworden: Die pompöse Fanfare hat spätestens seit ihrer Verwendung in Stanley Kubricks "Odyssee im Weltraum" auch eine ansehnliche Karriere in Film, Fernsehen, Pop und Werbung gemacht. Im Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters kann man nun auch die Musik hören, die diesem spektakulären Anfang folgt - und die ist nicht weniger klanggewaltig und suggestiv.

In diesem Jahr hat der erst 21-jährige Pianisten u. a. sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall sowie beim Cleveland und San Francisco Symphony Orchestra gefeiert. Auch beim NDR Elbphilharmonie Orchester gastiert der durch seine außergewöhnliche künstlerische Reife, profunde Technik und einfühlsamen Interpretationen beeindruckende Ausnahmekünstler erstmals - und spielt ebenjenes Klavierkonzert von Schumann, mit dem er auch auf seiner jüngsten CD-Einspielung zu hören ist.

Biografische Informationen zu den Künstlern erhalten Sie unter: www.ndr.de

Karten für Hamburg gibt es zu 14,10 Euro bis 58,10 Euro (zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 20095 Hamburg, Tel.: 040/44 192 192), E-Mail: ticketshop@ndr.de .

Quelle:
NDR Presse und Information
www.ndr.de

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