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NFT: Neuigkeiten, Erste Programmhighlights und Events

01. September 2016 (HL-Red-RB) Die Nordischen Filmtage Lübeck werden erstmals Serien aus den
nordisch-baltischen Ländern in einer eigenen Programmreihe präsentieren, wie die beiden
Festivalleiter Linde Fröhlich (Artistic Director) und Christian Modersbach (Managing
Director) gestern bei einem ersten Pressegespräch zur kommenden 58. Festivalausgabe
bekannt gaben; gemeinsam mit der Kultursenatorin der Hansestadt Lübeck,
Kathrin Weiher, und dem Kurator und Leiter der Retrospektive, Jörg Schöning.




Von li.: Jörg Schöning, Linde Fröhlich, Kathrin Weiher und Christian Modersbach.

Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck


Im „Serien“
Programm wird u.a. die dänische Serie „Splitting Up Together“ (OT: Bedre skilt end aldrig)
laufen, und aus Norwegen wird „Nobel“ über einen Special Forces-Soldaten mit den
nordischen Schauspielstars Aksel Hennie und Danica Curcic auf der großen Leinwand zu
sehen sein.
„Vor allem in den letzten Jahren sind qualitativ hochwertige Produktionen mit bekannten
Schauspielern aus den nordisch-baltischen Ländern entstanden, die international hohe
Standards setzen. Wir freuen uns, nun Serien im Festival zu haben, die genau dies
widerspiegeln und können damit unserem Publikum ein noch besseres Programm
anbieten“, so Christian Modersbach, Managing Director der Nordischen Filmtage Lübeck.
Für Kathrin Weiher, Senatorin für den Fachbereich Kultur und Bildung der Hansestadt
Lübeck, sind es die zweiten Nordischen Filmtage seit ihrem Amtsantritt im vergangenen
Jahr: „Unsere Nordischen Filmtage nehme ich wahr als ein gewachsenes Kulturgut, das für
das Gemeinschaftsgefühl und ein Stück gemeinsamer Identität der Nordischen Länder steht.
Ich erlebe eine positive Schwermut, einen ganz besonderen Humor und somit Filme, die der
Oberflächlichkeit unserer Zeit entgegenstehen."
Die 58. Nordischen Filmtage Lübeck, eine Veranstaltung der Hansestadt Lübeck, finden in
2016 vom 2. bis 6. November statt. Als größte Plattform dieser Art außerhalb Skandinaviens
zeigen sie neueste cineastische Trends und Highlights aus den nordischen Ländern und dem
Baltikum sowie Filmschaffen aus Norddeutschland. Erstmalig wird in diesem Jahr ein
Fulldome, mit finanzieller Unterstützung durch die Stadtwerke Lübeck, aufgebaut. Das
Festival zeigt dort, kuratiert von Ralph Heinsohn, eine Auswahl von 360° Filmen. „Wir freuen
uns, dass wir als Stadtwerke Lübeck dieses besondere Erlebnis eines 360 Grad Kinos im
Rahmen der Nordischen Filmtage Lübeck präsentieren können. Thematisch passt das
wunderbar zu unserer Rolle als bedeutendster Energieversorger im Wirtschaftsraum Lübeck,
denn auch für uns gilt, dass wir im Hinblick auf Kundenbedürfnisse und künftige
Herausforderungen buchstäblich einen Rund-um-Blick benötigen“, freut sich Jürgen
Schäffner (Geschäftsführer Stadtwerke Lübeck).

„In fremden Welten – In Different Worlds” lautet das Thema der diesjährigen
Retrospektive, die sich den Routen skandinavischer Reisender in ferne Länder widmet. Im
Programm laufen u.a. als Stummfilmevent „Mit Sven Hedin durch Asiens Wüsten“
(Deutschland / Schweden 1929). Der Film „Windjammer“ über eine Atlantikreise mit dem
Segelschulschiff Christian Radich (Regie: Louis de Rochemont, 1957/58) oder zwei
Dokumentationen des finnischen Regisseurs Jouko Aaltonen: „Lähettiläät“ (Ambassadors,
2003) und „Kongon Akseli“ (A Man from the Congo River, 2009). Aaltonen wird auch seinen
aktuellen Film „Tunteiden temppelit“ (Temples of Dreams) im Dokumentarfilmprogramm
der Filmtage vorstellen, wie Linde Fröhlich bekannt gab. Zum dritten Mal findet in Begleitung
der Retrospektive das »Lübeck Film Studies Colloquium« statt, das sich an (Film-)
Wissenschaftler und -Studenten richtet.
Die diesjährige Masterclass für Dokumentarfilmer aus Skandinavien, den baltischen Ländern
und Norddeutschland stellt den dänischen Dokumentarfilm „Les Sauteurs – Those Who
Jump“ in den Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Die drei Regisseure Moritz Siebert, Estephan
Wagner und Abou Bakar Sidibé reisen dafür in die Hansestadt. Außerdem feiern die Filmtage
10 Jahre Hörfilm und präsentieren in Zusammenarbeit mit dem Verein Andersicht und dem
NDR wieder zwei Produktionen mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte
Zuschauer. Begleitet wird das Jubiläum von einer Diskussionsveranstaltung.
Christian Modersbach konnte hinsichtlich der Finanzierung bekannt geben, dass die
kommenden Nordischen Filmtage durch Mittel des Creative Europe MEDIA Programms der
EU und die finanzielle Unterstützung der Hauptsponsoren und Partner gesichert sind. Sein
Dank galt den Hauptsponsoren des Festivals: der STAWAG, Partner der Stadtwerke Lübeck,
dem Radisson Blu Senator Hotel Lübeck, der CineStar Gruppe sowie als Unterstützer die
Lübecker Possehl-Stiftung, das Land Schleswig-Holstein und dem Freundeskreis der
Nordischen Filmtage Lübeck, sowie allen weiteren Sponsoren, Partnern und Preisstiftern für
ihr Engagement. Als neuer Sponsor konnte für das kommende Festival Tallink Silja gewonnen
werden. Die Reederei verkehrt mit elf Kreuzfahrtfähren zwischen Skandinavien und dem
Baltikum. Der besondere Gewinn für die Besucher des Festivals: bei Teilnahme und
Abstimmung am Publikumspreis der Lübecker Nachrichten gibt es eine exklusive Reise mit
Tallink Silja zur Tallinn Music Week zu gewinnen.
Die Kultursenatorin Frau Weiher machte beim Pressegespräch noch deutlich, „dass die
Nordischen Filmtage für Lübeck natürlich auch eine größere wirtschaftliche Bedeutung
haben, denn viele Festivalbesucher essen, trinken und kaufen hier bei uns ein und zudem
werden von ihnen fast 4.000 Hotelübernachtungen in der Stadt generiert."
Auch in diesem Jahr werden die langjährigen Medienpartnerschaften der Nordischen
Filmtage zum NDR - Norddeutscher Rundfunk und den Lübecker Nachrichten fortgesetzt.
Neben der Festivalberichterstattung zeigt der NDR wieder die beliebte „Skandinavische
Filmreihe“ im TV Programm und die Lübecker Nachrichten unterstützen das Festival sowie
das Jugendprojekt „Junge Festivalblogger“ mit Sonderseiten.

Als besonderer Gast beim Festival wird die US-amerikanische Opernsängerin und
Mezzosopranistin Joyce DiDonato erwartet, die gemeinsam mit Regisseur Ralf Pleger den
Film „The Florence Foster Jenkins Story“ vorstellen wird (Sektion Filmforum). Auch
außerhalb der Kinosäle werden wieder zahlreiche Events dazu einladen, aktiv am
Festivalleben teilzunehmen. So wird die „Crisis Cuisine“ zur Unterstützung und Integration
von Flüchtlingen, die 2015 mit viel positiver Resonanz und finanzieller Hilfe von den
Lübeckerinnen und Lübeckern getragen wurde, auch in diesem Jahr wieder zu Tisch bitten,
um Menschen aus Krisenregionen zu begegnen und Gerichte aus ihren Heimatländern zu
probieren.
Neben den Hauptfestivalkinos CineStar Filmpalast Stadthalle, Kolosseum und Kommunales
Kino Lübeck, sind in diesem Jahr als weitere Spielstätten das CineStar FilmHaus, die Kirche
St. Katharinen, das Europäische Hansemuseum sowie das Fulldome Kino dabei.

Quelle:
NORDISCHE FILMTAGE LÜBECK
www.filmtage.luebeck.de

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