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Theater Kiel: Der Unfall von Hillel Mittelpunkt

14. April 2009 (HL-red.) Mit Der Unfall des israelischen Autors Hillel Mittelpunkt und der Stückentwicklung Statisten des Skandals des Berliner Theaterkollektivs lunatiks produktion zeigt das Schauspiel Kiel an einem Wochenende eine Deutschsprachige Erstaufführung und eine Uraufführung.
Premiere | Deutschsprachige Erstaufführung
Sa | 18. 04. | 20 Uhr | Schauspielhaus | 9.90-23,10 € | Karten: 0431 – 901901
Der Unfall
von Hillel Mittelpunkt

War das ein Fuchs? Eine Hyäne?
Die drei Freunde Adam, Lior und seine Frau Tami spekulieren über ihr Unfallopfer, das sie auf dem Rückweg von einer Sylvesterparty angetrunken überfahren haben. Tatsächlich handelt es sich aber um einen chinesischen Gastarbeiter. Aus Angst vor den Konsequenzen begehen sie Fahrerflucht. Sie bangen um ihre beruflichen Karrieren, die alle an einem Wendepunkt stehen. Der PR-Unternehmer Lior hat einen wichtigen Termin in Barcelona, Adam einen Dokumentarfilm zu drehen und die Militärexpertin Tami bereitet einen Vortrag über strategische Waffen vor. Doch ihr Versuch, wie gewohnt ihren Alltag wieder aufzunehmen, misslingt. Der Unfall hat einschneidende Folgen. Er reißt alle beteiligten Personen in eine tiefe Krise: Das Lügenlabyrinth, das ihre Beziehungen und ihr Selbstbild zusammenhält, fliegt auf. Adams Frau entdeckt, dass ihre Tochter eine Affäre mit Lior hat. Lior und Tami versuchen allerdings seit längerem, ein Kind zu adoptieren, während Tami ihrerseits längst ein Auge auf Adam geworfen hat. Nach und nach kommen immer weitere Lügen und Vertrauensbrüche ans Tageslicht. Reihum versuchen alle Beteiligten, sich gegenseitig die Schuld für das unaufhaltsame Zerbröckeln ihrer Wirklichkeitsfassaden zuzuweisen. Trotzdem werden die vier nicht müde, für die Wiederherstellung ihrer Scheinwelt zu kämpfen.

Regie: Ulrike Maack | Bühne: Lars Peter | Kostüme: Irmgard Kersting
Mit: Ellen Dorn, Zacharias Preen, Agnes Richter, Matthias Unruh,
Janna Wagenbach

Das Produktionsteam:
Ulrike Maack (Regie): Ulrike Maack lebt in Hamburg und war von 1986-91 als Assistentin, Dramaturgin und Regisseurin am Schauspielhaus Hamburg engagiert. Seit 1991 arbeitet sie frei und hat an den verschiedensten Theatern, u.a. in Berlin, Hamburg, Mainz und Wiesbaden, inszeniert. Ulrike Maack arbeitet regelmäßig mit großem Erfolg am Schauspiel Kiel. Hier inszenierte sie in den vergangenen Spielzeiten bereits Moritz Rinkes Die Optimisten, die Dreigroschenoper, Arthur Millers Hexenjagd, mit Port und Am Strand der weiten Welt zwei Stücke des britischen Erfolgsdramatikers Simon Stephens und zuletzt das aufrüttelnde Dokumentartheaterstück Der Kick von Andres Veiel und Gesine Schmidt. Zu Beginn der aktuellen Spielzeit führte sie Regie bei „Zeitfenster“ von David Hare an den Hamburger Kammerspielen.

Lars Peter (Bühne): Lars Peter wurde 1964 in Bad Homburg geboren. Nach dem Abitur studierte er an der „Hochschule für bildende Künste“ in Hamburg Bühnenbild bei Wilfried Minks. Nach erfolgreich abgelegtem Diplom war er zunächst für ein Jahr als Assistent am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. Seit 1993 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner an den verschiedensten Theatern, u.a. in Bremerhaven, Düsseldorf, Basel, Wiesbaden, Mainz, Weimar und Ulm. Mit Regisseurin Ulrike Maack verbinder Lars Peter eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit u.a. am Schauspiel Kiel , wo er bei
Die Optimisten, bei Hexenjagd, bei Port und bei Am Strand der weiten Welt für die Ausstattung verantwortlich war. Darüber hinaus entwarf Lars Peter zu Beginn der aktuellen Spielzeit für Verdis Don Carlos in der Regie von Daniel Karasek sein erstes Bühnenbild am Kieler Opernhaus.

Irmgard Kersting (Kostüme): Irmgard Kersting lebt derzeit in Shanghai und arbeitet erfolgreich als Kostümbildnerin für Film und Theater, u.a. am Thalia Theater, am Theater Lübeck und in Wien am Volkstheater und am Theater der Jugend. Der Unfall ist ihre erste Arbeit am Schauspiel Kiel.

Und vieles mehr unter: www.theater-kiel.de

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