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Possehlbrücke: Politik fordert Feuerwehr-Ampel

23. Juli 2016 (HL-Red-RB) Medienecho / HL-live: Die Possehlbrücke ist eine wichtige Verbindung zu den Lübecker Krankenhäuser. Aber auch Rettungswagen und Notärzte können sie nicht in Richtung Uni- oder Sana-Klinik nutzen. Die Politik fordert jetzt eine Feuerwehr-Ampel, damit im Einsatz der Weg frei ist.

Die Vorgabe ist klar: Nach einem Anruf bei der Feuerwehr soll ein Rettungswagen innerhalb von zehn Minuten am Einsatzort sein. Das kann nicht immer klappen, die Grenze gilt deshalb nur für 95 Prozent der Einsätze. Bereits im vergangenen Jahr schaffte der Lübecker Rettungsdient die Vorgabe aber nur in 91 Prozent der Fälle. Die Feuerwehr nennt die "schwierige Verkehrssituation, zum Beispiel Baustellen" als Grund.

Aber auch auf der Fahrt vom Einsatzort zu den Kliniken gibt es Probleme. Statt über die Possehlbrücke müssen sich die Rettungswagen durch die Innenstadt quälen. In der Wallstraße haben sie keine Chance, es bleibt der Weg über Holstenstraße, Kohlmarkt, Sandstraße und Mühlenstraße. Heidi Menorca, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, hat beobachtet, was im Bereich Kohlmarkt und der schmalen Sandstraße passiert: "Rechts stehen die Busse, links die Lieferwagen." Und dahinter die Retter mit Blaulicht.

Der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung hat sich deshalb für eine Feuerwehr-Ampel ausgesprochen. Damit kann der Verkehr auf der einspurigen Brücke kurz angehalten werden, wenn ein Rettungswagen aus der anderen Richtung kommt. Innensenator Ludger Hinsen hat dem Ausschuss eine schnelle Umsetzung zugesagt.

Die Baustelle Possehlbrücke macht aber auch anderen Lübeckern Sorgen: Die Anwohner der Wallstraße beschweren sich über die Abgase durch den Dauerstau auf der Umleitungsstrecke. Auf Wunsch des Ausschusses wird deshalb dort jetzt eine Messstation für Stickstoffdioxid aufgestellt. Die hat die Stadt noch auf Lager. Innen- und Umweltsenator Ludger Hinsen weist allerdings darauf hin, dass man an der Situation nichts ändern könne - auch wenn die Werte zu hoch sind.

Quelle:
HL-live/Red.

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