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Vortrag Do.: Glanz und Niedergang der Deutschen Fischereiflotte

14. September (HL-Red-RB) Der Nautische Verein zu Lübeck (NVL) beginnt seine diesjährigen turnusmäßigen monatlichen Winter- Vorträge am kommenden Donnerstag, dem 17. September 2015 um 19.00 Uhr in der Schiffergesellschaft zu Lübeck mit folgendem Thema: "Glanz und Niedergang der Deutschen Fischereiflotte". Als Referenten zu diesem Thema konnte Kapitän der Fischerei Kurt-Peter Jakubassa gewonnen werden.
Kapitän Jakubassa, in Husum geboren, begann seine Seefahrtzeit 1956. Nach Absolvierung seines nautischen Patents B5/BG an der Seefahrtschule Cuxhaven 1961/1963 folgten Seefahrtzeiten als Steuermann und Kapitän in der Großen Hochseefischerei. Einige Jahre davon leistete er Dienst auf Trawlern der Nordsee AG. Seine Fahrtgebiete während dieser Zeit waren durchweg Seegebiete des Nordatlantiks.

Durch die Ausdehnung der Fischereigrenzen gingen der deutschen Hochseefischerei nicht nur die Fangmöglichkeiten zwischen den alten und den jeweils neuen Grenzen verloren, in vielen Fällen verliefen bereits die 4- oder 12-Meilen-Zonen so ungünstig, dass es nicht mehr lohnte oder technisch möglich war, die noch im Meer liegenden Teile der Bänke zu befischen. Die Ausweitung der Fischereizone auf 12 sm beschnitt also die deutsche Hochseefischerei um einen Gebietsanteil an Fischgründen, in denen zuvor etwa 20% der deutschen Fänge erzielt wurden.

Dieser Umstand war ein wesentlicher Grund dafür, dass Kapitän Jakubassa nach 18 Jahren in der Fischerei in die Frachtschifffahrt der Handelsmarine wechselte.
Den Werdegang der Hochseefischerei verfolgt Kapitän sehr engagiert bis zum heutigen Tag, daher auch sein Vortragsthema am 17. September d. J. vom Aufstieg und dem Niedergang der deutschen Hochseefischerei nach der Ausdehnung der Fischereigrenzen in den 60-er und 70-er Jahren mit den daraus resultierenden Konflikten.
Ein Thema also, welches nach wie vor mit großem Herzblut von Kapitän Jakubassa engagiert vorgetragen werden wird. Die an seinen Vortrag anschließende Diskussion wird darüber hinaus sehr aufschlussreich für viele Zuhörer sein."


Quelle:
Falk Ohlig
Kapitän Dipl.-Ing.
für den NVL

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