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Situation Denkmalschutz im wiedervereinigten Deutschland

30. März 2009 (HL-red.) Das Ortskuratorium Kreis Euskirchen/Eifel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am 1. April 2009 zu einem öffentlichen Vortrag zum Thema "Die Situation des Denkmalschutzes im wiedervereinigten Deutschland - Die Sorgfalt im Umgang mit dem kulturellen Erbe in Ost und West" ein. Referent ist Professor Dr. Dr.-Ing. E. h. Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der um 19.00 Uhr in den Römerthermen in Zülpich (Kreis Euskirchen) spricht.

Baudenkmale vor dem Verfall bewahren, für den Gedanken des
Denkmalschutzes werben und Begeisterung für das kulturelle Erbe wecken -
dafür wirbt Professor Kiesow bundesweit. Der vielfache Ehrenbürger und
Denkmalpfleger aus Leidenschaft war 35 Jahre lang in Niedersachsen und
in Hessen als Landeskonservator tätig und gehörte 1985 zu den Gründern
der privaten Denkmalschutz-Stiftung in Bonn. In seinem Vortrag verknüpft
Kiesow den Blick auf die gegenwärtige Situation des Denkmalschutzes in
Ost und West mit einem Einblick in die Arbeit der DSD. Die Stiftung
fördert in ganz Deutschland bedrohte Baudenkmale und wirbt im Rahmen
ihres zweiten Satzungsauftrags für den Gedanken des Denkmalschutzes, um
breite Teile der Bevölkerung zu aktiver Mitarbeit zu gewinnen. Sie
koordiniert deshalb bundesweit den "Tag des offenen Denkmals", bietet
ein Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege an, betreibt das
Schulprogramm "denkmal aktiv" und wirbt mit Ausstellungen, Reisen und
Vorträgen für den Denkmalschutz. Sie wird dabei auf regionaler Ebene von
ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt. Im Kreis Euskirchen/Eifel gibt
es ein solches Ortskuratorium seit 2007 unter der Leitung von Wolf
Werth.

Seit ihrer Gründung hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz über 420
Millionen Euro aus Spenden und Mitteln der Lotterie Glücks-Spirale, der
Rentenlotterie von Lotto, für mehr als 3.500 bedrohte Baudenkmale in
Deutschland zur Verfügung stellen können. Im Landkreis Euskirchen
gehören unter anderem das Radioteleskop Stockert in Bad Münstereifel,
Kloster Steinfeld in Kall und Burg Ringsheim in Flamersheim zu den
Förderprojekten.

Quelle: DSD

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