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IS bedroht Handelsschifffahrt

13. März 2015 (HH/HL-Red-RB) Als Einfallstor nach Europa wird Libyen in einem Strategiepapier des Islamischen Staates bezeichnet. Es sei möglich, die Schifffahrt zum Erliegen zu bringen - durch Angriffe auf westliche Schiffe und Tanker. Nach Einschätzung des italienischen Verteidigungsministeriums könnte die Terrorgruppe - ähnlich wie somalische Piraten - Schiffe kapern und so Lösegelder erpressen. In den vergangenen Wochen hatte der IS einzelne Küstenabschnitte in Libyen erobert, außerdem Teile einer Hafenstadt. Nur ein paar dutzend Meilen von der libyschen Küste entfernt fahren täglich hunderte Schiffe entlang, vor allem auf dem Weg von Europa durch den Suezkanal nach Südostasien. Ein Sprecher des Verbands Deutscher Reeder sagte, man trage Informationen über die Aktivitäten des IS im Mittelmeer zusammen und bewerte sie. Hinweise auf konkrete Planungen lägen aber bislang nicht vor. "Wir haben das Thema auf dem Schirm", erklärte auch ein Sprecher der Kreuzfahrtreederei TUI Cruises. Bislang habe man zwar keine Schiffe umleiten müssen, sei aber bei Bedarf darauf vorbereitet.
Das Auswärtige Amt hatte erst in der vergangenen Woche seine Warnungen vor Reisen nach Libyen noch einmal bekräftigt.

Quelle:
NDR Presse und Information
NDR 90,3
Landesfunkhaus Hamburg
www.ndr903.de

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