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6. Philharmonisches Konzert im Kieler Schloss

19. März 2009 (HL-red.) So. | 22. März | 11 Uhr | Kieler Schloss |12 – 31,50 € | Karten (0431) 901901 und Mo.| 23. März | 20 Uhr | Kieler Schloss |12 – 31,50 € | Karten (0431) 901901. 6. Philharmonisches Konzert: Arnold Schönberg: Fünf Orchesterstücke, op. 16, Gustav Mahler: Rückertlieder, Anton Webern: Fünf Orchesterstücke, op. 10 Joseph Haydn: „Militär-Sinfonie“ (Nr. 100). Solist: Detlef Roth, Bariton, Dirigent: Andreas Spering. Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

Ein Fest der Klänge
Neue Zeiten – neue Klänge: im 6. Philharmonischen Konzert dreht sich alles um überraschende und vielfältig differenzierte, um faszinierende und immer neue Klangerlebnisse. Dabei spannt sich der musikhistorische Bogen über ein ganzes Jahrhundert. Während Joseph Haydn bereits kurz vor 1800 mit der ungewöhnlichen, feurigen „Türken-Musik“ in seiner „Militär-Sinfonie“ das Wiener Publikum zu wahren Beifallsstürmen anheizte, zauberte Gustav Mahler gut 100 Jahre später in der schlichten und dabei dennoch unerwartet ausdrucksstarken Tonsprache seiner „Fünf Lieder nach Friedrich Rückert“ einen in feinsten musikalischen Farben schattierten Abgesang auf das spätromantische Zeitalter. Ebenso kann man das wohl berühmteste Lied „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ aber auch als Credo seiner ganz privaten Weltanschauung verstehen, da es in seiner geschickten Verschmelzung des Gesangs mit der beinahe porzellanhaften, kammermusikalischen Begleitung ein friedvolles „Ankommen bei sich selbst“ beschwört. In der Zartheit des Ausdrucks werden die Rückert-Lieder sogar noch übertroffen von Anton Weberns 1911 entstandenen „Fünf Orchesterstücken“. Wie filigrane Farbsplitter muten diese hoch differenzierten Miniaturen an. Ihre aphoristische Kürze und ihr besonderer Einsatz von Klangfarben als einer Art neuartiger Melodie teilen sie mit den „Fünf Orchesterstücken“ Arnold Schönbergs, der mit diesem, seinem ersten expressionistischen Orchesterwerk den Triumph des tönenden Inhalts über die satztechnische Form feierte.


Der Solist:
Detlef Roth, Bariton
Detlef Roth studierte an der Musikhochschule Stuttgart Gesang und gewann bereits während dieser Zeit internationale Wettbewerbe, wie den Belvedere Wettbewerb in Wien. Heute singt er neben Wagner-Partien (z.B. Wolfram im „Tannhäuser“ oder Amfortas im „Parsifal“) und Mozart-Rollen (z.B. Papageno oder den „Figaro“-Grafen) bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala oder der Pariser Nationaloper auch in unbekannteren Opern wie Henzes „Bassariden“ (Pentheus) oder Webers „Euryanthe“ (Lysiart). Als Konzertsänger arbeitet Detlef Roth regelmäßig mit vielen internationalen Orchestern und Dirigenten zusammen. Besonders große Erfolge konnte er z.B. mit Mendelssohns „Elias“, dem Brahms-Requiem oder Mahlers Kindertotenliedern feiern, die er im Théâtre Châtelet in Paris zur Aufführung brachte. Daneben ist er fast ebenso häufig mit den Passionen und Oratorien von J.S. Bach auf den großen europäischen Konzertbühnen zu hören.



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