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Informationen zum Veranstaltungsprogramm des Theater Lübeck

17. März 2009 (HL-red.) Julia Voije, Ltg. Öffentlichkeitsarbeit / Marketing, übermittelte Informationen um das Veranstaltungsprogramm des Theaters Lübeck, aus dem für den Zeitraum noch bis 22. März 2009 berichtet wird: Ab sofort erhältlich: Das »Oster-Abo« des Theater Lübeck!
3 aus 6: Mit dem »Oster-Abo« des Theater Lübeck können Sie sich aus sechs verschiedenen
Produktionen drei aussuchen – und zahlen insgesamt nur 37,50 Euro! Zur Wahl für Ihre drei
Theaterabende stehen drei Opern im Großen Haus: »Salome«, »Die Zauberflöte« und
»Penthesilea« sowie drei Schauspielproduktionen in den Kammerspielen: »Der Idiot«,
»Minna von Barnhelm« und »Ein Sommernachtstraum«. Das »Oster-Abo« gilt für alle
Vorstellungsdaten im April und ist ab sofort an der Tageskasse oder telefonisch unter 0451
– 399 600 erhältlich. Wer zuerst kommt, sichert sich die besten Plätze!
Salome
Oper in einem Aufzug von Richard Strauss
»Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan!«, triumphiert die judäische Prinzessin Salome,
Tochter der Herodias, nach rund 100 Minuten der glutvollsten und schillerndsten Musik, die
je komponiert wurde. Die Oper von Richard Strauss dirigiert und inszeniert von Roman
Brogli-Sacher sorgt seit ihrer Premiere am 6. Februar am Theater Lübeck für Furore.
Termine Mittwoch, 01. April 2009, Freitag, 17. April 2009, jeweils 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Großes Haus
Die Zauberflöte
Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
In einer symbolträchtigen Märchenwelt erzählt »Die Zauberflöte« von den Mächten des
Lichts und der Dunkelheit, von Männern und Frauen, von Angst und Tapferkeit, von
Hoffnung und Erfüllung, von der Kraft der Musik und vor allem von der Liebe. Im
Mittelpunkt steht die Suche des Prinzen Tamino nach Pamina, der Tochter der Königin der
Nacht, die sich im Reiche Sarastros aufhält.
Termin Samstag, 11. April 2009, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Großes Haus
Penthesilea
nach Heinrich von Kleist mit Musik von Othmar Schoeck
Nur einen Mann, den sie im Zweikampf besiegt hat, darf die Amazonenkönigin Penthesilea
an ihrer Seite dulden. Doch auf dem Schlachtfeld verliebt sie sich in ihren Feind Achilles –
eine Verbindung, die dazu verdammt ist, an inneren und äußeren Zwängen zu scheitern.
Termine Freitag, 03. April 2009, Donnerstag, 09. April 2009, jeweils 19.30 Uhr, Sonntag, 19.
April 2009, 18.00 Uhr, Sonntag, 26. April 2009, 16.00 Uhr
Veranstaltungsort Großes Haus
Der Idiot
Fjodor Dostojewskij
Übersetzung Swetlana Geier, Bühnenfassung Rainer Iwersen
Der Menschenfreund Fürst Myschkin wird wider Willen zum Fixpunkt einer
Gruppe Getriebener und Besessener, die alle auf ihn gewartet zu haben
scheinen: das Kind, „den Idioten“, mit dem sie bereit sind unterzugehen.
Termine Mittwoch, 01. April 2009, Donnerstag, 30. April 2009, jeweils 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Kammerspiele
Minna von Barnhelm
Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing
Was macht eine starke Frau aus? Die Fähigkeit, sich einzufühlen in den Partner, oder
diejenige, ihr eigenes Selbst zu leben? Große Leidenschaft in der Liebe oder kalkulierende
Geduld? – Beides, antwortete Lessing bereits 1763, und seine Minna ragt als eine der
souveränsten Frauengestalten der deutschen Dramatik bis in unsere Gegenwart hinein.
Termine Freitag, 17. April 2009, 20.00 Uhr, Sonntag, 26. April 2009, 18.30 Uhr (zum letzten
Mal)
Veranstaltungsort Kammerspiele
Ein Sommernachtstraum
Komödie von William Shakespeare
Fantastisches Königsdrama, Liebesverwirrspiel und irrwitzige Handwerker-
Groteske – Shakespeares berühmteste Komödie ist ein vielschichtiges Spiel
mit dem Schein und Sein menschlicher Empfindungen und Wunschbilder.
Termine Sonntag, 05. April 2009, 16.00 Uhr, Sonntag, 19. April 2009, 18.30 Uhr, Dienstag, 28.
April 2009, 11.00 Uhr (Schulvorstellung)
Veranstaltungsort Kammerspiele
„Der Kick“ zum letzten Mal im Jungen Studio
Nur noch am Dienstag, 10. März, und Mittwoch, 11. März, ist das Stück „Der Kick“ in der
Inszenierung von Kristo Šagor im Jungen Studio zu erleben. Das Stück behandelt den Mord
an einem 16-Jährigen, der nach dem Vorbild des Bordsteinkicks aus dem Film „American
History X“ hingerichtet wurde. Eintrittskarten sind an der Theaterkasse erhältlich.
Penthesilea
Nach dem Trauerspiel von Heinrich von Kleist in einem Aufzug mit Musik von Othmar
Schoeck
Premiere: Freitag 20. März 2009, 19.30 Uhr, Großes Haus
Als „letzten Spätromantiker“ hat man Othmar Schoeck gerne bezeichnet, dessen Oper
„Penthesilea“ nach dem gleichnamigen Trauerspiel von Heinrich von Kleist mit ihrer
Premiere am 20. März 2009 im Großen Haus des Theater Lübeck unter der musikalischen
Leitung von Philippe Bach in der Regie von Alexander Schulin ihre Lübecker Erstaufführung
feiern wird.
Nur einen Mann, den sie im Zweikampf besiegt hat, darf eine Amazone an ihrer Seite
dulden. Diesem ehernen Gesetz weiß sich auch die Amazonenkönigin Penthesilea
verpflichtet, als sie im Kampf zwischen Trojanern und Griechen auf Achilles trifft und sich
zwischen ihr und dem Feind eine Liebesgeschichte entspinnt. Doch so tiefe Gefühle die
beiden auch bewegen: Die inneren und äußeren Zwänge, die ihrer Verbindung im Wege
stehen, erweisen sich als unüberwindbar. Penthesilea wird zur grausamen Mörderin des
von ihr geliebten Mannes.
Den 1886 in der Schweiz geborenen Komponisten Othmar Schoeck kennt man vor allem als
Liedkomponisten. Früh hat er sich jedoch auch mit dem Musiktheater befasst. Den Plan zu
seiner bedeutendsten Oper »Penthesilea« nach Kleists 1808 entstandenem Trauerspiel
fasste er 1923. Er folgt mit ihm deutlich dem Vorbild von Operneinaktern wie Richard
Strauss’ »Elektra« und »Salome«. Wie diese ist »Penthesilea« eine »Literaturoper«, gehört
zum Avanciertesten, was ihr Komponist geschrieben hat, wurde in Dresden uraufgeführt
und reagiert auf Berliner Regiearbeiten Max Reinhardts mit der expressiven Schauspielerin
Gertrud Eysoldt in der jeweiligen Titelrolle, die eine Frau in geistigen und seelischen
Extremzuständen zeigt.
In seiner Musiksprache ist Schoeck unverwechselbar: Durch verschiedene Gesangs- und
Deklamationsqualitäten und eine Orchesterbesetzung mit außergewöhnlichen Farben
verleiht der Schweizer Komponist dem kleistschen Drama, das in gekürzter Form das
Libretto der Oper bildet, musikalisch- szenische Realität – vom Schlachtgetümmel der
Amazonen über das große Liebesduett zwischen Penthesilea und Achilles im Zentrum der
Oper bis zum tragischen Ende. »Auf der Sprechbühne geht die kleistsche Sprache zu rasch
vorüber und wirkt deshalb zu klein. In der Oper werden die Worte vergrößert, denn es ist
mehr Zeit für sie vorhanden. Kleist muss dem Zuhörer bewusst werden!« So formulierte
der Komponist sein Anliegen. Seit der Uraufführung 1927 erzielte das Stück mit seiner
ekstatisch gesteigerten Tonsprache immer wieder große Erfolge. Eine Wiederentdeckung
dieser Oper von Schoeck lohnt sich, wie nicht zuletzt neuere Aufführungen in Basel und am
Uraufführungsort Dresden zeigten.
Musikalische Leitung Philippe Bach
Inszenierung Alexander Schulin
Ausstattung Cornelia Brunn
Chor Joseph Feigl
Mit Anne-Carolyn Schlüter, Anna Baxter, Anne Ellersiek / Sandra Maxheimer,
Astrid von Feder, Oda Pretzschner; Szymon Chojnacki, Gerard Quinn, Daniel Szeili.
Premiere Freitag, 20. März 2009, 19.30 Uhr, Großes Haus
Weitere Vorstellungen Samstag, 28. März 2009, 19.30 Uhr, Freitag,
03. April 2009, 19.30 Uhr, Donnerstag, 09. April 2009, 19.30 Uhr,
Sonntag, 19. April 2009, 18.00 Uhr, Sonntag, 26. April 2009, 16.00
Uhr, Mittwoch, 06.Mai 2009, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Großes Haus
Ein Sommernachtstraum
Komödie vom William Shakespeare
Premiere: Samstag, 21. März 2009, 20.00 Uhr, Kammerspiele
Der Mensch als das zivilisierte Tier ist nicht Herr im eigenen Haus, vor dieser Erfahrung
können auch die Palastmauern der Herrschenden nur einen Schein von Souveränität
errichten. In Shakespeares berühmtester Komödie »Ein Sommernachtstraum« sind der
Palast und der Wald die Grenzpunkte von Fremdbestimmung und einer Selbsterfahrung, die
im Taumel und Wahnsinn ambivalenter Gefühle mündet. Es ist Shakespeares Elf Puck, der
die Liebenden im Wald mit dem Chaos ihres Begehrens bekannt machen wird.
In der Stadt Athen wird Hermia und Lysander ihre Liebe zueinander verboten – durch
Herzog Theseus, in dessen Palast der Bürger Egeus seine Tochter Hermia zitiert, weil sie
seinen Heiratskandidaten Demetrius zurückweist. In Panik fliehen Hermia und ihr Lysander
in den Wald – diese verfolgt von Demetrius, der Hermia für sich gewinnen will, und jener
verfolgt von Helena, die Demetrius begehrt. So ungerecht ist die Natur: Hermia lieben zwei
Männer – Helena aber keiner. Shakespeares Wald steht unter Hochspannungsdruck, seit
der Elfenkönig Oberon mit seiner Königin Titania in einen Streit geraten ist. Um Titania
lächerlich zu machen, hat Oberon den Elf Puck beauftragt, eine Blume zu pflücken, deren
Saft, in die Augen eines Schlafenden geträufelt, bewirkt, dass dieser sich beim Aufwachen
in den zuerst Angeblickten verliebt. Mit diesem Wundersaft treibt Puck die im Wald
schlafenden Liebenden in die überraschendsten Obsessionen hinein: Lysander und
Demetrius lieben plötzlich Helena, während Hermia verschmäht wird. Und Titania verliebt
sich unsterblich in den zum Esel verzauberten Zettel...
Inszenierung Patrick Schlösser
Ausstattung Katja Wetzel
Sounddesign Wolfgang Suida
Mit Susanne Höhne, Johanna Sembritzki, Anne Schramm; Robert Brandt, Till
Bauer, Jörn Kolpe Henning Sembritzki, Sven Simon, Will Workman.
Kostprobe Montag, 16. März 2009, 18.30 Uhr, Kammerspiele, Eintritt frei
Premiere Samstag, 21. März 2009, 20.00 Uhr Kammerspiele
Weitere Vorstellungen Sonntag, 22. März 2009, 18.30 Uhr (Theatertag), Sonntag,
05. April 2009, 16.00 Uhr, So., 19. April 2009, 18.30 Uhr, Samstag, 02. Mai 2009,
20.00 Uhr, Freitag, 15. Mai 2009, 20.00 Uhr, Freitag, 29. Mai 2009, 20.00 Uhr,
Samstag, 13. Juni 2009, 20.00 Uhr, Samstag, 20. Juni 2009, 20.00 Uhr, Donnerstag,
25. Juni 2009, 20.00 Uhr.
Veranstaltungsort Kammerspiele


Presseinformation bis 22. März 2009

Di. 17.03. 20.00 Junges Studio Finnisch oder Ich möchte Dich vielleicht berühren
Von Martin Heckmanns
Mi. 18.03. 20.00 Junges Studio Finnisch oder Ich möchte Dich vielleicht berühren
Von Martin Heckmanns
Fr. 20.03. 19.30 Großes Haus PREMIERE Penthesilea
Nach dem Trauerspiel von Heinrich von Kleist mit Musik von Othmar Schoeck
20.00 Junges Studio Kopenhagen
Wissenschafts-Thriller von Michael Frayn
Sa. 21.03. 19.30 Großes Haus
Wiener Blut
Operette von Johann Strauß
20.00 Kammerspiele PREMIERE Ein Sommernachtstraum
Komödie von William Shakespeare
20.00 Junges Studio Kopenhagen
Wissenschafts-Thriller von Michael Frayn
So. 22.03. 16.00 Großes Haus Salome
Drama in einem Aufzug von Richard Strauss
18.30 Kammerspiele THEATERTAG Ein Sommernachtstraum
Komödie von William Shakespeare
ausverkauft

Quelle: Theater Lübeck

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