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NDR Sinfonieorchester: Mozart-Exegese mit Thomas Hengelbrock

20. Dezember 2013 (HL-Red-RB) Nach dem Konzert heute in Hamburg morgen, Sonnabend, 21.12., 19.30 Uhr, Lübeck, Musik- und Kongresshalle, Sonntag, 22.12., 20.00 Uhr, Bremen, Glocke - Sendung: Sonntag, 12. Januar 2014, 11.00 Uhr, NDR Kultur: Thomas Hengelbrock und das NDR Sinfonieorchester führen zum Jahresende die drei letzten Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart in nur einem Konzert vor. Diese Programmkombination ist nur sehr selten zu hören. In höchstens neun Wochen hat Mozart mit diesen Werken drei Meisterwerke komponiert, die noch heute als "Triumph der Tonkunst" bewundert werden. NDR Kultur sendet das Konzert vom 20. Dezember am Sonntag, 12. Januar, ab 11.00 Uhr. Am 20. Dezember führt Chefdirigenten Thomas Hengelbrock ab 19.00 Uhr im Großen Saal der Laeiszhalle in das Programm ein.

"Ich habe in den zehn Tagen dass ich hier wohne, mehr gearbeitet, als in anderen Logis in zwei Monat", schrieb Mozart Ende Juni 1788 aus seiner neuen Wiener Vorstadtwohnung. Gerade hatte er die Es-Dur-Sinfonie KV 543 vollendet. Einen Monat später folgte sein bis heute vielleicht populärstes Stück: die g-Moll-Sinfonie KV 550. Drei Wochen später die "Jupiter-Sinfonie" C-Dur KV 551, die abschließende Krone seines Sinfonieschaffens.

Alle drei Werke scheinen ohne konkreten Anlass oder Aussicht auf Aufführungsmöglichkeiten komponiert worden zu sein: "Kein Auftrag mehr, keine unmittelbare Absicht, sondern Appell an die Ewigkeit", formulierte der Mozart-Biograph Alfred Einstein. Ob Mozarts drei letzte Sinfonien einen zusammenhängenden Zyklus bilden, darüber ist viel diskutiert worden. Im Charakter scheinen sie völlig unterschiedlich: Auf die lichtdurchflutete Es-Dur-Sinfonie folgt das dämonische Moll-Werk, darauf die strahlende "Jupiter-Sinfonie".

Und diese Vielfalt "offenbart sich erst so richtig in einer Gesamtschau auf alle drei Werke an einem Abend", meint Thomas Hengelbrock. Dabei kommt es ihm gleichwohl auch auf eine Vermittlung "der rätselhaften Einheit dieser drei Werke" an.

Quelle:
NDR Presse und Information
www.ndr.de

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