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Agentur für Arbeit Lübeck

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MusikundSpracheundSchauspielundTanzundMalerei - was,wo,wie?

21. Februar 2009 (HH/HL-Red.). Lübeck-TeaTime erreichte folgende Kultur-Mail der Hamburger "ALFRED SCHNITTKE AKADEMIE": "Liebe Freunde und interessierte Konzertbesucher!
Foto (ü/Akademie): Alfred Schnittke
Erfreulicherweise ist aus einem spontanen Impuls ein Spartenübergreifendes Projekt geworden.
Ich würde mich sehr freuen, Sie/Euch zahlreich am 28.2. um 20.00 Uhr in der ALFRED SCHNITTKE AKADEMIE, Max-Brauer-Allee 24 zu begrüßen.
Bitte leitet diese mail an alle verfügbaren mail-Verteiler weiter.
Mit herzlichem Gruß,
Holger Lampson."

Dem ist Lübeck-TeaTime gerne gefolgt und ist gespannt, wie sich diese aus dem Musikseminar Hamburg hervorgegangenen "Neugründung" entwickeln wird. Und das steht auf dem Programm:
Performance
Sa. 28. Februar
20:00 Uhr
Eintritt 15,-/10,-
„Güpfel-Treffen“

MusikundSpracheundSchauspielundTanzundMalerei

6 KünstlerInnen treffen sich zur Improvisation. Sie schaffen verwirrende Brüche und unerwartete Intervalle und Akkorde durch die Befreiung ihrer Künste aus den Klammern von Erwartung und Gewohnheit.

Ausführende: Friederike Althoff,Tanz; Krischa Weber, Violoncello; Dirk Dhonau, Schlagzeug/Percussion; Heinz-Erich Gödecke, Posaune/Gongs;
Jörg Andrees, Schauspiel; Milo Lohse, Malerei.

Quelle/weitere Info: alfred-schnittke-akademie-international.de


Zur
Alfred Schnittke Akademie International:

Die Akademie
Zum 1.1.2009 wurde in Hamburg die „Alfred Schnittke Akademie International“ gegründet.
Sie ist Nachfolgerin des Musikseminars Hamburg.
Dahinter steht die fast zweijährige Zusammenarbeit mit Irina Schnittke, der Witwe des Komponisten in der Deutschen Alfred Schnittke Gesellschaft. Sie hat dazu geführt, innerlich verwandte Ziele und ein großes gemeinsames Netzwerk unter dem Namen Alfred Schnittkes zusammenzuführen.

Die Alfred Schnittke Akademie ist anerkannt als Berufsfachschule durch die Kulturbehörde Hamburg. Auf dieser Basis werden die Studienmöglichkeiten in Gesang und Instrumentalspiel ausgebaut. In Kürze werden internationale Meisterkurse angeboten. Geplant ist auch der Aufbau eines Kammerchores für die aktuelle Chormusik des Nord-Ost-Europäischen Kulturraumes.
Die Alfred Schnittke Akademie fördert alle Arten und Stile von Musik und fühlt sich besonders der Zeitgenössischen Musik verpflichtet. Sie vermittelt ihren Studenten eine verbindliche, zeit-und modeunabhängige Grundhaltung im Musizieren.

Schnittkes Bedeutung für die Musiker-Ausbildung
Alfred Schnittke ist wie kaum ein anderer geeignet, einer Schule als Leitstern zu dienen. Sein Ansatz war umfassend, er konnte sich in verschiedensten musikalischen Sprachen ausdrücken, und blieb doch immer gegenwärtig und vollkommen individuell. Seine „Polystilistik“, sein „Postmodernismus“ bedeuten Überwindung des engen Individualismus und verantwortliches Leben im geistigen Gesamtzusammenhang der Musikentwicklung. In Schnittkes Musik lebt ein hohes etisches Motiv. Man könnte es mit Vaclav Havels Worten ein „Leben in der Wahrheit“ nennen.

Leben und Werk Alfred Schnittkes
Alfred Schnittke wurde 1934 in Engels an der Wolga geboren und entfaltete in Moskau seine Komponistenlaufbahn. Die letzten neun Jahre seines Lebens verbrachte er in Hamburg, wo er 1998 starb. Schnittkes kompositorische Entwicklung war durch die Widerstände des Sowietsystems nicht zu bremsen. Er erlangte schon in den siebziger Jahren internationale Bedeutung. Heute steht sein Name fraglos neben Größen wie Mahler, Strawinskij, Schostakhowitsch oder Ives.


Charakter der Akademie:

Effizienz
Dafür werden die Studenten individuell betreut. Jeder entwickelt sein eigenes Berufsbild. Zusätzlich zur künstlerischen Kompetenz wird auch Projekt- und Selbstmanagement geschult. Um dies zu erreichen, wird die Ausbildung von Anfang an auf selbst organisierte pädagogische und künstlerische Projekte aufgebaut. So entsteht ein Höchstmass an Zielgerichtetheit und Effizienz.

Transparenz
Methodisch ist die Schulung auf Selbständigkeit und Selbstverantwortung aufgebaut. Das Institut ist in seinen wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnissen und in seinem Lehrplan für die Studenten transparent. Es beteiligt sie an der Budgetplanung für das Studienjahr, gibt ihnen individuelle Unterrichtsbudgets an die Hand und ermöglicht damit weitgehend freie Gewichtung von Unterrichtsinhalten und –zeiten.
Alle Unterrichtsprozesse sind in der Schule und für ein interessiertes Umfeld öffentlich.

Projekte
Die Studenten arbeiten eng mit einem Mentor zusammen und entwickeln individuelle Studienziele in individuellen Studiengängen. Es gibt kein kanonisiertes Wissen und Können. Der Lehrplan für jeden Studenten entsteht aus den konkreten Projekten. Der Abnehmer des Projekts definiert den Leistungstandart. Lerninhalte werden vom Studenten aus den Projekten abgeleitet.

Prüfungen
Das Prüfungsgeschehen basiert auf den erfolgreich durchgeführten Projekten, auf regelmäßigen Konzerten und Portfoliopräsentationen. Auch die Lehrer arbeiten „in Sichtweite“ der Studenten an ihren Projekten. So entsteht in der Schule eine Atmosphäre, wie in einem Atelier. Lehrer und Studenten begegnen sich als Schaffende „auf Augenhöhe“.

Freiheit
Durch ihre Kleinheit kommt die Schule mit einem Minimum an normativen Reglements aus, passt sich von Jahr zu Jahr den wechselnden Bedürfnissen der Studenten an und hält sich in einem permanenten Lernprozess.

Konzertleben
Eine Besonderheit der Schule besteht in ihrer engen Verbindung zum Konzertsaal in der Max-Brauer-Allee und in der Zusammenarbeit mit drei renommierten Hamburger Musikgesellschaften, der Belaieff-Stiftung, der Deutschen Alfred Schnittke Gesellschaft und der Hamburger Mozartgesellschaft.


Daraus resultiert ein Konzertleben von internationalem Rang in allernächster Nähe - im eigenen Hause - und mit der Möglichkeit, großen Vorbildern persönlich zu begegnen.

Kontakt
Alfred Schnittke Akademie International
Max-Brauer-Allee 24
22765 Hamburg
Tel. 0049-40-447531
Fax. 0049-40-417544

E-mail: kontakt@schnittke-akademie.de
Internet: www.schnittke-akademie.de (früher: www.musik-seminar.eu )


Deutsche Alfred-Schnittke-Gesellschaft

Die Deutsche Alfred Schnittke Gesellschaft wurde im Mai 2007 von Mark Lubotsky, Holger Lampson und einem Kreis von in Kultur und Wissenschaft tätigen Freunden der Musik Alfred Schnittkes gegründet.

Sie befindet sich im Aufbau.

Geplant ist die Einrichtung einer öffentlichen Bibliothek mit dem Gesamtwerk Alfred Schnittkes, u. a. auch der Filme, zu denen Schnittke Musik geschrieben hat und der zahlreichen Filme über sein Leben und Schaffen.

Die Deutsche Alfred Schnittke Gesellschaft wird Vorträge und Konzerte und Festivals veranstalten, um so das Werk Schnittkes in seiner ganzen Fülle einem breiten Publikum zu erschließen.


Ziele und Aufgaben

Die Ziele der Deutschen Alfred-Schnittke-Gesellschaft:

In Gesprächen und Artikeln konstatierte Alfred Schnittke oftmals seine halb deutsche und halb jüdische Abstammung. Er wurde in Engels/Saratov an der Wolga (der Hauptstadt der Wolgadeutschen) als sowjetischer Staatsbürger geboren. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Moskauer Prominentenfriedhof im Kloster „Novodevitschi“.

Alfred Schnittke ist mit der russischen und der deutschen Sprache aufgewachsen und die russische und deutsche Kultur gaben für seine schöpferische Arbeit wichtige Impulse.

Schnittkes Musik erklingt in der ganzen Welt. Noch zu Lebzeiten haben ihn die größten Musikzentren Europas und Amerikas durch spezielle umfangreiche Schnittkefestivals gewürdigt (z. B. Rom, Amsterdam, Stockholm, New York).

In Moskau trägt eines der drei Konservatorien seinen Namen, das Alfred Schnittke Institut.

In Hamburg hatte Alfred Schnittke als Nachfolger György Ligetis fast acht Jahre lang die Professur für Komposition an der Musikhochschule inne.
Für Hamburg hat er die Oper „Faust“ und das Ballett “Peer Gynt“ komponiert. Seine Büste steht neben derjenigen von Gustav Mahler in der Hamburger Laieszhalle.



Foto ü/Akademie: Alfred Schnittke

Schnittke ist einer der wenigen Komponisten, deren Werke schon zu Lebzeiten fester Bestandteil des Repertoires geworden sind. Er ist der meistaufgeführte Komponist der Gegenwart. Unter den wichtigsten Repräsentanten der russischen modernen Musik erklingt sein Name in einem Atemzug mit Prokofjeff und Schostakowitsch.

Diesen Tatsachen Rechnung tragend hat sich die Gesellschaft folgende Ziele gesteckt:

Förderung des Verständnisses der Bedeutung Schnittkes für die internationale Kultur, insbesondere für die russische und deutsche.
Förderung der Schnittkeforschung
Förderung der authentischen Aufführungspraxis der Werke Alfred Schnittkes
Förderung der Schnittkerezeption
Diese Ziele verfolgt sie u. a.

durch Zusammenarbeit mit dem Schnittkeinstitut und den Schnittkezentren in Moskau und Saratov,
durch Herausgabe von Literatur über Alfred Schnittke in deutscher Sprache,
Veranstaltung von Konzerten, Festivals und Symposien.

Kontakt
Deutsche Alfred-Schnittke-Gesellschaft e.V.
Präsident Mark Lubotsky
Max-Brauer-Allee 24
22765 Hamburg
Telefon +49 40 - 447531
Fax +49 40 - 417544
Mobil +49 179-1192444

kontakt [at] schnittke-gesellschaft.de
www.schnittke-gesellschaft.de


Quelle: HS-Kulturkorrespondenz/red.






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