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Exkursion „Pflanzen mit Migrationshintergrund“

15. August 2012 (HL-Red-RB) Am Rand der Lübecker Altstadt haben sich mehrere Pflanzenarten angesiedelt, deren Ursprung außerhalb Mitteleuropas liegt. Auf einem abendlichen Rundgang mit Reinhard Degener am Freitag, 17. August, werden diese so genannten Neophyten („Pflanzen mit Migrationshintergrund“) mit Herkunft, Lebensraumansprüchen und möglichen Problemen für heimische Arten vorgestellt. Die Exkursion, die um 18 Uhr beginnt, führt an der Trave, am Stadtgraben und an den Wallanlagen entlang. Dauer: etwa 90 Minuten. Treffpunkt ist der Eingang des Museums für Natur und Umwelt (Musterbahn 8). Die Teilnahme ist kostenlos.
Exkursion
„Pflanzen mit Migrationshintergrund“
Freitag, 17. August 2012, 18 Uhr
Museum für Natur und Umwelt, Lübeck

Quelle:
Kulturstiftung Hansestadt Lübeck

Lübeck-TeaTime Service:
Das sagt Wikipedia zum Riesen Bärenklau oder auch Herkulesstaude, der übrigens dort, wo dieser wächst, alle anderen Pflanzen verdrängt und - wie sogleich festzustellen - durchaus bei "Kontakt" eine gesundheitliche Gefahr bedeuten kann. Es genügt übrigens nicht, diese herunter zu schneiden - es hilft nur Entfernen bis hin zu den Wurzeln:



Foto (© Reinhard Bartsch, Lübeck): Wahrlich ein Monster, der aus dem Kaukasus stammende Riesen Bärenklau. Leider auch in der Region eine regelrechte Plage, der kaum beizukommen ist. Besonders große Exemplare sind beispielsweise am Ufer des Elbe-Lübeck-Kanals zu "bewundern". Dort können sie sich praktisch ungestört ausbreiten.


Wikipedia:
"Der (gelegentlich auch) Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum, Syn.: Heracleum giganteum), auch Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus und ist in Europa und Nordamerika ein Neophyt.

Der Riesen-Bärenklau bildet photosensibilisierende Substanzen namens Furanocumarine, die in Kombination mit Sonnenlicht phototoxisch wirken. Berührungen in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen zu schmerzhaften Quaddeln und schwer heilenden Verbrennungserscheinungen (Photodermatitis) führen. Es wird deshalb empfohlen, beim Umgang mit der Pflanze vollständige Schutzkleidung zu tragen, zu der auch ein Gesichtsschutz gehört.

Die Herkulesstaude wurde 2008 zur Giftpflanze des Jahres gewählt."


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