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Agentur für Arbeit Lübeck

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FAQs – Die häufigsten Fragen zum Wein

05. Juni 2012 (HL-Red-RB) Haben Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime, Fragen zum Wein? Die Veranstalter des WeinSommers (Lübeck auf dem Koberg vom 7. - 10. Juni 2012) kennen die häufigsten: "Was tun gegen Rotweinflecken?
Rotweinflecken sind meist hartnäckig und für den Verursacher oft unange-nehm. Ganz wichtig: Rotweinfleck nicht trocknen lassen, sondern sofort mit säurehaltiger Flüssigkeit einweichen. Das kann Weißwein, Zitronensaft oder kohlesäurehaltiges Wasser sein. Auch das alte Hausmittel „Salz“ hilft. Auf den Fleck geben, einwirken lassen, danach auswaschen oder Teppich absaugen.
Tipp: Versuchen Sie nicht, Kleidungsstücke Ihres Gegenüber zu reinigen. Dies kann leicht peinlich werden. Lieber die Reinigungskosten übernehmen.
Wie sollte der Wein gelagert werden?
Weine, die man heute kauft, werden meist jung getrunken, müssen daher nicht lange gelagert werden. Die Lagerfähigkeit ist stark abhängig von Reb-sorte und Ausbau. Hier berät Sie Ihr Winzer gerne.
Grundsätzlich gilt jedoch: Ideal ist eine liegende Lagerung bei gleich bleiben-der Temperatur von ca. 12 Grad, am besten im Dunklen.
Wann sollte Wein dekantiert werden?
Man unterscheidet Satz- und Umfüll-Dekantieren.
Alte Rotweine werden vorsichtig satz-dekantiert, um den Weinsatz in der Fla-sche zurückzuhalten.
Jüngere Rotweine erhalten durch schwungvolles Umschütten in eine Dekan-tierkaraffe Zufuhr von Sauerstoff und verlieren dadurch die herben Aromen und werden weicher und runder. Durch die Vergrößerung der Oberfläche kön-nen sich die feinen Duft- und Geschmacksstoffe besser entfalten. Daher sollte Rotwein immer aus einem volumigen Glas genossen werden.
Tipp: Probieren Sie den Wein direkt aus der Flasche und nach 1 bis 2 Stunden im Dekanter, dann erleben Sie die Entwicklung des Weines direkt mit.
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das Team, Agentur für Marketing GmbH, Budenheimer Weg 67, 55262 Heidesheim Fon: 06132 - 509 500, Fax: 509 5055, eMail: info@weinsommer.de; Net: www.weinsommer.de, Nachdruck honorarfrei, Belege erbeten WeinSommer-Tournee 2012 Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten sowie der Weinwerbungen Rheinland-Pfalz
Seite 2 der Pressemitteilung
Welches Glas für welchen Wein?
Aufgabe des Glases ist es, die Aromen im Wein zur Entwicklung zu bringen. Die Theorien zum Glas sind so vielfältig wie die Philosophien zum Wein. Gene-rell sollte Weißwein in einem schlankeren nach oben enger werdenden Glas serviert werden, Rotwein dagegen entfaltet seinen Geschmack in Verbindung mit Sauerstoff in einem großbauchigen Glas.
So sollte ein Weinglas sein:
Glasklar – damit sich Klarheit und Brillanz eines Weines spiegeln.
Hauchdünn – das erhöht den Trinkgenuss und auch die Temperatur des Wei-nes wird von einem dünnen Glas weniger beeinflusst. Langstielig – damit das Glas am Stiel gehalten werden kann und die Hand nicht den Wein erwärmt und unschöne Fingerabdrücke hinterlässt.
Sauber – Spülmittel und Reste anderer Getränke stören den Geschmack.
Tipp: Probieren Sie einen Wein aus unterschiedlichen Gläsern, evt. auch Ma-terialien und erschmecken Sie den Unterschied.
Welcher Verschluss ist besser für den Wein – Kork, Glas oder Schraub?
Für viele Weinfreunde ist der Korken noch immer ein wesentlicher Inbegriff der Weinkultur. Als Weinverschluss ermöglicht der Kork eine natürliche Sauer-stoffzufuhr, die sich - insbesondere bei hochwertigen Weinen - positiv auf die Reife des Weines auswirkt.
Einflüsse auf die Umwelt braucht der Weinkunde nicht zu fürchten. Korkeichen werden heute nachhaltig bewirtschaftet und sichern Arbeitsplätze. Gebrauchte Korken können gesammelt und wieder verwertet werden. Als traditioneller Verschluss bekommt er inzwischen eine immer größer werdende Konkurrenz.
Seit 2003 gibt es den Glasverschluss „vino loc“ als Alternative. Er verschließt die Flasche absolut dicht. Damit verändert sich der Wein nicht weiter. Preislich ist der Glasverschluss ungefähr mit einem guten Kork zu vergleichen. Das Handling ist eher aufwändig. Daher wird der Glasverschluss im mittleren bis gehobenen Preissegment eingesetzt.
das Team, Agentur für Marketing GmbH, Budenheimer Weg 67, 55262 Heidesheim Fon: 06132 - 509 500, Fax: 509 5055, eMail: info@weinsommer.de; Net: www.weinsommer.de, Nachdruck honorarfrei, Belege erbeten WeinSommer-Tournee 2012 Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten sowie der Weinwerbungen Rheinland-Pfalz
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Schraubverschlüsse eignen sich besonders für trinkfertige Weine und Literfla-schen und wurden lange Zeit vorwiegend in der Gastronomie eingesetzt, der einfachen Handhabung wegen. Mittlerweile hat der Schraubverschluss dank optischer Verbesserung auch im Privathaushalt Einzug gehalten.
Welche Temperatur ist richtig?
Grundsätzlich gilt: Weißwein im Kühlschrank auf 7 bis 8 Grad Celsius kühlen, Rotwein am besten bei etwa 16 Grad Celsius anbieten. Um die unterschiedli-chen Weine zur vollen Entfaltung zu bringen, kann man sich an folgende Emp-fehlungen halten:
• Sekt und Perlwein 8 – 10 ° C
• Junge, leichte Weißweine z.B. Kabinett 9 - 11° C
• Reife, kräftige Weißweine, z.B. Spätlese 11 - 13° C
• Roséweine, Weißherbst 9 - 13° C
• Jugendliche, leichte Rotweine 14 - 16° C
• Reife, gehaltvolle Rotweine, z.B. Spätlese 16 - 18° C
• Gehaltvolle und sehr gerbstoffbetonte Rotweine, z.B. Barrique 18 - 20° C

Wein sollte niemals mit Eiswürfeln gekühlt werden, das verwässert. Tipp: Lie-ber zur Kühlmanschette greifen.
Wie lange lässt sich eine offene Flasche lagern?
Verschlossen und im Kühlschrank gelagert, hält sich Weißwein etwa 1 Tag, Rotwein etwa 2 Tage. Danach gehen die Aromen verloren.
Tipp: Der Fachhandel bietet Vakuum-Verschluss-Systeme, mit denen der Sauerstoff aus der Flasche gezogen wird. Dies ermöglicht, die Lagerung um 1 bis 2 Tage zu verlängern.
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das Team, Agentur für Marketing GmbH, Budenheimer Weg 67, 55262 Heidesheim Fon: 06132 - 509 500, Fax: 509 5055, eMail: info@weinsommer.de; Net: www.weinsommer.de, Nachdruck honorarfrei, Belege erbeten WeinSommer-Tournee 2012 Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten sowie der Weinwerbungen Rheinland-Pfalz
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Ist Wein wirklich gut für die Gesundheit?
Der Ernährungwissenschaftler Dr. Nicolai Worm vertritt die These, dass ein bis zwei Gläser Wein pro Tag nicht nur das Wohlbefinden erhöhen, sondern auch vor Krankheiten wie dem gefürchteten Herzinfarkt schützen können. So sei die Herzinfarktrate bei moderaten Weintrinkern niedriger als bei „Vielkonsu-menten“, aber auch – und das erstaunt – als bei Abstinenzlern. (Quelle: Dtes. Weininsititut)
Hier gilt sicher die Paracelsische Formel: „Die Menge macht das Gift“
Kann man auf die Qualität des Weins vertrauen?
Immer wieder hört man Nachrichten über Weinskandale, was Konsumenten naturgemäß verunsichert. Wie bei anderen Lebensmitteln auch, kann man daher Wein beim Fachhändler oder direkt beim Erzeuger kaufen. Hier be-kommt der Kunde auf seine Fragen direkt kompetente Antworten und kann nachvollziehen, woher der Wein kommt.
Über Informationen auf dem Etikett lassen sich deutsche Weine bis zum Erzeuger zurückverfolgen.

WeinSommer Rheinland-Pfalz –
Die Weinfeste für Genießer…
…finden 2012 aktuell in 14 deutschen Städten statt.
Seit 1984 gab es über 550 Veranstaltungen in mehr als 40 Städte.
Weinfreunde, Fachhändler und Gastronome probieren, informieren sich,
genießen und kaufen direkt beim Erzeuger. 2011 besuchten mehr als
100.000 Gäste den WeinSommer Rheinland-Pfalz.
…mehr unter www.weinsommer.de ."

Quelle:
das Team, Agentur für Marketing GmbH
WeinSommer-Tournee 2012
Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten sowie der Weinwerbungen Rheinland-Pfalz
www.weinsommer.de

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