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Lesung "Homoerotische Momente" im Werk Thomas Manns

13. April 2012 (HL-Red-RB) Trotz Ehe und sechsfacher Vaterschaft waren Thomas Manns eigentliche erotische Sehnsüchte auf das eigene Geschlecht gerichtet. Die gesellschaftliche Stigmatisierung von Homosexualität und sein persönlicher wie künstlerischer Lebensentwurf ließen es nicht zu, seine homoerotischen Neigungen zu leben. Thomas Mann gelang es nicht, den bürgerlich repräsentativen Weg zu verlassen. Trotzdem oder auch deshalb hat er diesen zentralen Konflikt seines Lebens in vielfacher Weise literarisch bearbeitet, allerdings in zumeist verhüllender und maskierter Form.
Die Lesung „Ich liebe dich“ Homoerotische Momente im Werk Thomas Manns beschäftigt sich am kommenden Donnerstag, 19. April mit dieser Thematik. Der Kieler Rezitator Matthias Wilms hat Episoden aus Romanen und Erzählungen zusammengestellt, die einen Überblick über die unterschiedlichen Aspekte der Homoerotik in Manns Werk geben. Die Lesung findet im Rahmen der Sonderausstellung „Wollust des Untergangs. 100 Jahre Thomas Manns 'Der Tod in Venedig'“ im Buddenbrookhaus statt. Beginn der Lesung ist um 19.00 Uhr. Die Teilnahme kostet 6/ 4 Euro. Im Eintrittspreis ist ein Ausstellungsrundgang enthalten.



Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck: Mitternächtliches Buddenbrookhaus in diesen Tagen

Lesung
„Ich liebe dich“
Homoerotische Momente im Werk Thomas Manns
Donnerstag, 19. April 2012, 19 Uhr
Buddenbrookhaus, Lübeck
Veranstaltung in Kooperation mit LÜBECK PRIDE und dem Lübecker CSD e.V.(Gemeinnütziger Verein zur Förderung schwul-lesbischen Selbstbewusstseins in Lübeck)

Quelle:
Kulturstiftung Hansestadt Lübeck
die LÜBECKER MUSEEN

(Foto © RB)






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