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Hellwag in Eutin - Präsentation des wiedervereinigten Nachlasses

13. Februar 2012 (HL-Red-RB) Die Stiftung Eutiner Landesbibliothek übermittelte die Ankündigung der Ausstellungseröffnung "Hellwag in Eutin - Präsentation des wiedervereinigten Hellwag-Nachlasses, die in der Eutiner Landesbibliothek" am Mittwoch, dem 15. Februar 2012, stattfindet. Da wird weiter ausgeführt: "Hellwag in Eutin - Präsentation des wiedervereinigten Hellwag-Nachlasses in der Eutiner Landesbibliothek - Mittwoch, 15. Februar 2012, 19.30 Uhr im Seminarraum der Eutiner Landesbibliothek. Zum Programm:
Grussworte
Landrat Reinhard Sager
Hans-Ingo Gerwanski (Sparkasse Holstein)



Porträt Christoph Friedrich Hellwags (1754-1835), gemalt 1823 von Peter Nahmen Matthiessen (Foto: Ostholstein-Museum)

Präsentation
Dr. Julia Hümme (Ostholstein-Museum)
Dr. Frank Baudach (Eutiner Landesbibliothek)
Christoph Friedrich Hellwag (1754-1835) gehört zu den markanten Persönlichkeiten, die
Eutins „große Zeit“ in den Jahrzehnten um 1800 geprägt haben. Als „Stadt- und Landphysicus“
erwarb er sich bleibende Verdienste etwa durch die Verbesserung der Hygiene,
vor allem aber durch die Einführung der modernen Pockenimpfung im Eutinischen, als
Wissenschaftler trat er durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Medizin, Mathematik,
Physik, Linguistik, Chemie, Astronomie und Mechanik hervor. Darüber hinaus hatte er
als Freund und Nachbar von Johann Heinrich Voß, später dann als Mitbegründer der
„Eutiner Literarischen Gesellschaft“ eine zentrale Stellung innerhalb des aufgeklärten
Eutiner Bildungsbürgertums der Zeit.
Ein noch weitgehend ungehobener, für die Geschichte Eutins bedeutender Schatz ist daher
der schriftliche Nachlass der Familie Hellwag, der sich seit mehr als 30 Jahren zum Großteil
im Ostholstein-Museum Eutin befindet. Wichtige Teile, darunter die Familienkorrespondenz
aus der Zeit der Befreiungskriege und Restauration 1810-1820, fehlen jedoch darin. Es ist
daher ein Glücksfall, dass diese Teile sich vor einigen Jahren im Besitz von Nachkommen
der Familie Hellwag wieder anfanden. Sie konnten im vergangenen Jahr von der Stiftung
Eutiner Landesbibliothek mit Unterstützung der Sparkassen-Stiftung Eutiner Landesbibliothek,
der Freunde der Eutiner Landesbibliothek und der Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft
angekauft werden. Zusammen mit den Hellwagiana des Ostholstein-Museums sollen sie
nun in der Eutiner Landesbibliothek gemeinsam erschlossen und der Öffentlichkeit zur
Verfügung gestellt werden.
Dr. Julia Hümme und Dr. Frank Baudach werden den auf diese Weise wiedervereinigten
Hellwag-Nachlass präsentieren und an Hand ausgewählter Beispiele seine Bedeutung für die Erforschung
der politischen, sozialen und kulturellen Verhältnisse in Eutin um 1800 darstellen."


Stiftung Eutiner Landesbibliothek
Eutin
www.lb-eutin.de


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