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Neujahrskonzert „Rund um Wien“ mit den Kieler Philharmonikern

20. Dezember 2011 (Kiel/HL-Red-RB) Für ihr Neujahrskonzert „Rund um Wien“ haben sich die Kieler Philharmoniker einen herausragenden Gaststar und Insider eingeladen: die bekannte österreichische Schauspielerin Elisabeth Rath. Sie spielte in Berlin an der Seite von Klaus Maria Brandauer in Peter Steins legendärem WALLENSTEIN. Bei den Salzburger Festspielen war sie an der Seite von Peter Simonischek als „Gute Werke“ im JEDERMANN zu erleben. Das Wiener Burgtheater und das Bayerische Staatsschauspiel zählten jahrelang zu ihren Stammhäusern. In Kiel wird Elisabeth Rath aufs Neue ihre große Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen und singend und moderierend durch ein Konzert über Wien und Wiener Künstler führen.

Mit dabei sind selbstverständlich etliche Werke von Johann
Strauß Sohn, dem Schöpfer des Donauwalzers, der bis heute als „erster
Pop-Star der Welt“ gehandelt wird.
Doch außer Walzer und Polkas wie etwa Rosen aus dem Süden, Stürmisch in
Lieb’ und Tanz und natürlich An der schönen blauen Donau wird dieses außergewöhnliche
„Wiener Neujahrskonzert“ auch noch eine ganz andere musikalische
Seite der österreichischen Hauptstadt präsentieren: und zwar durch die berühmtberüchtigten
Chansons des „sprachmächtigen Grandseigneurs des Musikkabaretts“
Georg Kreisler. Der vor kurzem verstorbene Meister des schwarzen Humors
verstand es wie kein anderer, nicht nur das Triangel zu schlagen oder als
genialisch-ahnungsloser Musikkritiker Angst und Schrecken in den Orchestern
der Welt zu verbreiten, sondern ebenso die wahren Schönheiten und die „schöne
Wahrheit“ Wiens gnadenlos aufzudecken. So wird das Kieler Publikum in diesem
Neujahrskonzert z.B. endlich in Wort und Ton erfahren, wann denn nun Wien am
schönsten und wann die Donau wirklich am blauesten ist.

Elisabeth Rath
Die gebürtige Linzerin Elisabeth Rath begann ihre Bühnenlaufbahn 1970 am Deutschen
Theater in Göttingen. Weitere Stationen bildeten das Staatstheater Darmstadt
(1972–1974), das Hamburger Thalia Theater (1974–1980), das Berliner Schiller
Theater (1980–1985) und die Freie Volksbühne Berlin (1985/86). Zwei Spielzeiten
lang gehörte sie zum Ensemble des Wiener Theaters in der Josefstadt, bevor sie
1988 nach Hannover wechselte und 1993 gemeinsam mit dem damaligen Intendanten
Eberhard Witt ans Bayerische Staatsschauspiel ging.
Elisabeth Rath spielte unter der Regie zahlreicher bedeutender Regisseure, u.a. in
Einar Schleefs Uraufführungsproduktion von Elfriede Jelineks SPORTSTÜCK die
Mutter, in Claus Peymanns Inszenierung von Thomas Bernhards HELDENPLATZ
am Wiener Burgtheater die Olga, in Peter Steins WALLENSTEIN die Terzky.
Des weiteren arbeitete sie u.a. mit Michael Bogdanov, Hans Neuenfels, Andreas
Kriegenburg, Anselm Weber, Thomas Langhoff, Barbara Frey, Robert Wilson und
Matthias Hartmann zusammen. Im Salzburger JEDERMANN spielte sie von 2002
bis 2009 die Rolle der „guten Werke“.
Elisabeth Rath wurde für ihr Wirken 1987 mit der Kainz-Medaille, 1997 mit dem
Kurt-Meisel-Preis des Bayerischen Staatsschauspiels und 2000 mit dem Karl-
Skraup-Preis ausgezeichnet.

Sonntag | 1. Januar 2012 | 18 Uhr | Kieler Schloss
Neujahrskonzert
An der schönen blauen Donau
Conférence: Elisabeth Rath
Philharmonisches Orchester Kiel
Dirigent: Leo Siberski
Karten (18,05-46,15 Euro) telefonisch unter 901 901, im Internet unter
www.theater-kiel.de oder an der Tageskasse im Opern- und im Schauspielhaus.


Quelle:
Theater Kiel
www.theater-kiel.de


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