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Archiv feiert 50 Jahre im Haus Mühlendamm 1-3

06. November 2011 (HL-Red-RB) Zweite Ausstellung zeigt Lübeck in den 60er Jahren – Zu sehen vom 14. bis 25. November: Im Dezember 1961 bezog das Archiv der Hansestadt Lübeck erstmals ein eigens für seine Zwecke errichtetes Gebäude: Das Haus Am Mühlendamm 1-3 neben den Domtürmen bot den Platz für die geschichtliche Überlieferung der Stadt seit dem Jahr 1138. Die war aber zum großen Teil in Archive der DDR und UdSSR entfremdet worden und kam erst 1989 zurück. Fast sieben Kilometer Lübecker Stadt- und Hanse-Geschichte werden heute dort unter anderem geschützt und für die öffentliche Nutzung bereit gestellt.
An diesen feierlichen Einzug vor fünfzig Jahren sowie an Politik, Kultur und Wirtschaft der Zeit der Sechziger erinnert das Archiv mit einer Veranstaltungsreihe vom 14. November bis 25. November 2011.
An wechselnden Terminen gibt es Ausstellungen, historische Vorträge zu Lübeck in den Sechzigern, einen Film-Abend mit einer selten gezeigten Thomas-Mann-Verfilmung (1964), Archiv- und Architekturführungen. Dazu gehört auch ein Leseabend mit dem bekannten Autor Christian v. Ditfurth („Mord im Archiv“).
Die Tradition des Archivs ist natürlich viel älter als 1961. Erstmalig wird das Archiv im Jahr 1298 erwähnt. Eigentlich müsste man 713 Jahren feiern, in denen das Archiv die Rechte und die schriftliche Geschichte der Stadt, von der Urkunde bis zur modernen Akte, sicher verwahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.
Zu sehen sind zwei Ausstellungen „Das Gedächtnis unseres Landes - Archive in Schleswig-Holstein“ sowie „Lübeck in den 1960er Jahren“.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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