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1. Philharmonisches Konzert; Liszt-Bartók-Beethoven

06. September 2011 (HL-Red-RB) Das Theater Kiel weist auf folgendes Konzert hin: "Sonntag | 11. September 2011 | 11 Uhr | Kieler Schloss - Montag | 12. September 2011 | 20 Uhr | Kieler Schloss - 1. Philharmonisches Konzert: Franz Liszt: Mephisto-Walzer Nr. 1 - Béla Bartók: 1. Violinkonzert - Ludwig van Beethoven: 3. Sinfonie (Eroica) - Solistin: Vilde Frang (Violine) - Dirigent: Georg Fritzsch. Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr.

Mit der Geigerin Vilde Frang kommt im September eine der vielversprechendsten jungen Solistinnen Skandinaviens nach Kiel, die man zudem geradezu als Idealbesetzung für Béla Bártoks 1. Violinkonzert ansehen darf. Nicht nur, dass sie ebenso wie die ungarische Geigerin Stefi Geyer, für die Bartók das Konzert 1908 komponierte, bereits als Kind mit großen Soloauftritten glänzen konnte; sie ist darüber hinaus genau die Richtige, die effektvollen virtuosen Finessen dieses Werks zum Klingen zu bringen, das Bartók als Doppelportrait seiner angebeteten Stefi Geyer konzipierte. Während sich der Kopfsatz – laut Bartóks eigenen Worten „das musikalische Bild der idealisierten Stefi, überirdisch und innig“ – als Lyrismus von stellenweise fast spätromantischer Süße entpuppt, präsentiert das tänzerisch-rhythmisch geprägte Allegro ein „amüsantes Portrait der lebhaften Stefi“, das durch kompositorische Neuerungen wie polytonale Klangkombinationen auch schon mit der Moderne flirtet.

In gewisser Hinsicht ebenfalls als ein „Verehrungswerk“ gilt Beethovens berühmte 3. Sinfonie, die sogenannte Eroica. Neben der legendären Widmung an den französischen „Helden“ Napoleon, welche Beethoven nach dessen selbstherrlicher Kaiserkrönung allerdings wieder zurückgezogen hat, offenbart sich auch in rein musikalischen Gesichtspunkten die Idee des Heroischen, so z.B. in der außergewöhnlichen kompositorischen Dichte des Werks. Bis dahin ungehört war wohl auch die Intensität des 2. Satzes, einer kontrastreichen Marcia funebre, oder die kunstvolle Verquickung von Fuge und Variationsprinzip im Finale, die das Klassische zum wahrhaft Großen und Außergewöhnlichen adelt.

Als teuflisch-furioser Start in die neue Saison des Philharmonischen Orchesters Kiel wird zu Beginn des Konzerts der Mephisto-Walzer Nr. 1 von Franz Liszt erklingen, der den Zuhörer mit einer spannenden Geschichte in die spätromantische Klangwelt entführt. Das Konzert steht unter der Leitung von Generalmusikdirektor Georg Fritzsch.


Die Solistin:
Vilde Frang (Violine)

Seit ihrem Debüt als 12-Jährige mit dem Oslo Philharmonic Orchestra unter Mariss Jansons hat sich Vilde Frang als eine der vielversprechendsten jungen Solistinnen Skandinaviens etabliert.
Jüngste musikalische Höhepunkte sind Auftritte mit so namhaften Orchestern wie dem BBC Philharmonic, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem WDR Sinfonieorchester. Als Kammermusikerin und Solistin wird sie zu internationalen Festivals in Schleswig-Holstein und dem Rheingau, in Cheltenham, Verbier und Luzern eingeladen. Dabei musiziert sie mit weltbekannten Künstlern wie Gidon Kremer, Martha Argerich und Anne-Sophie Mutter, mit der sie durch Europa und die USA tourte.
Vilde Frang ist EMI Classics' Young Artist 2010. Ihr CD-Debüt mit Violinkonzerten von Prokofjew und Sibelius erhielt weltweit enthusiastische Kritiken und wurde als beste Klassik-CD mit dem Norwegischen Grammy ausgezeichnet.


Bitte beachten Sie, dass am Sonntag, dem 11. September die Zufahrt zum Schloss vom Kiel-Lauf behindert wird. Dessen genauen Streckenverlauf können Sie den üblichen Veröffentlichungen entnehmen oder im Internet einsehen (www.kiellauf.de/de/strecke)."

Quelle:
Theater Kiel
www.theater-kiel.de


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