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Mittelalterliches Sommerfest auf dem Bauspielplatz Roter Hahn

18. August 2011 (HL-Red-RB) Motto: „Von Harald Blauzahn bis Heinrich Castorp“ – mittelalterliches Treiben in Kücknitz
Das große mittelalterliche Sommerfest auf dem Bauspielplatz Roter Hahn, Pommernring 58, hat sich mittlerweile fest in den Terminkalendern vieler Interessierter und Familien etabliert, zudem besuchen auch viele Touristen das mittelalterliche Treiben. Bei freiem Eintritt gibt es auch in diesem Jahr am Sonnabend, 20. August, von 12 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 17 Uhr wieder verschiedenste historische Gruppen, die ihre Lager aufschlagen und die historischen Rekonstruktionsbauten des (frühen) Mittelalters beleben.
Die Besucher können beim Lagerleben, beim Schmieden, Färben, Spinnen, Schnitzen, Glasperlen herstellen, Pfeil- und Bogenbau, Steinschleudern, Zinngießen, Töpfern, und vielem mehr über die Schultern schauen und es gibt viele Stationen zum Mitmachen: unter anderem Schwerter und Schilde bauen, Kletteraktionen von „Unternehmen Abenteuer“, Drucken auf dem Nachbau einer Gutenberg-Druckpresse, Münzen prägen, verschiedene Spiele des Lübecker Spielmobils, Jonglieren, Bogenschießen, Lehmsteine herstellen mit dem Lübecker Burgkloster oder im Stroh toben.
Am Sonntag steht die historische Wandstabkirche St. Nikolai, ein Rekonstruktionsbau einer skandinavischen Kirche aus dem Jahr 1169, im Mittelpunkt:
Der zweite Tag des Sommerfestes beginnt um 11 Uhr mit einer kurzen Andacht von Pastor Iwer Rinsche. Im weiteren Verlauf des Tages gibt es zwei Kurzvorträge. Um 14 Uhr referiert Prof. Dr. Rolf Hammel-Kiesow über das Thema „Hanse und Kloster. Um 15 Uhr folgt dann ein Vortrag über die Klosterdörfer des Travemünder Winkels von Hans-Hatje Reimers.
Aber nicht nur Menschen beleben diesen einzigartigen Geschichtserlebnisraum, sondern auch Tiere. Hier leben viele Tiere, die auf der roten Liste vom Aussterben bedrohter Haus- und Nutztierrassen stehen (Jakobsschafe, Thüringer Waldziegen, altdeutsche Hütehunde, Englische Parkrinder, Exmoor Ponys und Schleswiger Kaltblutpferde) und wie in jedem Jahr ist auch der Tierpark „Arche Warder“ mit vier zusätzlichen Rassen vor Ort.
Die Schleswiger Kaltblutpferde können zudem in Aktion bestaunt werden. Es gibt Vorführungen im Holzrücken (Baumstämme mit Pferden ziehen) oder man kann sich von ihnen mit dem Planwagen der Familie Isenberg fahren lassen.
Für das leibliche Wohl gibt es Wildspezialitäten der „Wilderei“ aus den Lübschen Wäldern, Bio-Galloway von den wilden Weiden der Stiftung Naturschutz, Vegetarisches sowie fair gehandelten Kaffee, Kuchen und Waffeln.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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