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Film über polnische Frauen im Widerstand 1939 bis 1945

26. Januar 2009 (Hamburg). Programmtipp aktuell: „Konspirantinnen“: Film über polnische Frauen im Widerstand 1939 bis 1945. Sendetermin: Dienstag, 27. Januar, 23.00 Uhr, NDR Fernsehen. Wer heute in Warschau Frauen über 80 anspricht, kann sicher sein, dass sie im Zweiten Weltkrieg in den polnischen Widerstand involviert waren.

Widerstand war eine Massenbewegung, die Sache einer ganzen Generation. Im Auftrag ihrer Exilregierung in Paris (ab 1940 in London) bauten Polen im Untergrund ein staatliches Verwaltungssystem aus, das einen militärischen, aber auch einen großen zivilen Bereich hatte. Im Zivilbereich waren fast zur Hälfte Frauen tätig: als Lehrerinnen und Schülerinnen im höheren Bildungswesen, das schon 1939 von den Deutschen verboten wurde, als Meldegängerinnen zwischen den Widerstandszellen, als weibliche Spione, als internationale Kuriere, als Journalistinnen in der Untergrundpresse, als Angestellte in der geheimen Sozialverwaltung, um die Notlage besonders diskriminierter Bevölkerungsteile zu lindern, als „Vollzugsbeamtinnen“ in der geheimen Gerichtsbarkeit. Und von den Militärs der „Armia Krajova“ (Armee in der Heimat) war jeder Vierte eine Frau, die sich als Waffenschmugglerin, als Partisanin, Attentäterin, Sanitäterin und schließlich als normale Kampfsoldatin vor und im Warschauer Aufstand einsetzte.

In Paul Meyers Dokumentation „Konspirantinnen“ erzählen einzelne Protagonistinnen über ihre Konspirations- und Aufstandszeit. Dabei beleuchten sie nicht nur die polnische Widerstandsbewegung, sondern verdeutlichen, wie sehr die Erfahrungen aus dem Widerstand ihr ganzes weiteres Leben geprägt haben. Der erste Film zu diesem hochpatriotischen polnischen Thema - ausgerechnet von einem deutschen Autor. Die NDR/ARTE Koproduktion mit ICON Film und Meyer Film wurde mit Mitteln der nordmedia Fonds GmbH, der Filmförderung und der Filmstiftung NRW gefördert.

Quelle: NDR Presse und Information

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