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Wolfgang Grenz von Amnesty International, bei "Das Gespräch"

27. Mai 2011 (HL-Red-RB) Wolfgang Grenz, stellv. Generalsekretär der deutschen Sektion von Amnesty International, bei "Das Gespräch" - Sendetermin: Sonnabend, 28. Mai, 18.00 Uhr, NDR Kultur: Die Nachricht, dass zwei portugiesische Studenten verhaftet worden sind, weil sie in einem Restaurant auf die Freiheit ihres Landes anstießen, war den meisten Zeitungen vor 50 Jahren nur eine kleine Meldung wert. Dem Londoner Rechtsanwalt Peter Benenson ließ der Vorfall keine Ruhe. Warum werden Menschen, die für Freiheit eintreten, in politische Haft genommen? Am 28. Mai 1961 schrieb Benenson in einem Zeitungsartikel über diesen und andere Fälle von Menschenrechtsverletzungen, und rief die Leser auf, sich durch Briefe an die jeweiligen Regierungen für die Freilassung der Gefangenen einzusetzen.

Dieser 28. Mai 1961 war die Geburtsstunde von Amnesty International. Nur wenige Wochen später gründeten Carola Stern, Gerd Ruge und Felix Rexhausen im Sommer 1961 die deutsche Sektion. Nach 50 Jahren hat Amnesty International in mehr als 150 Staaten über drei Millionen Mitglieder und Unterstützer. Neben Folter und politischer Haft geht es heute in der Kampagnenarbeit von Amnesty International um einen sehr viel weiteren Begriff von Menschenrechten - von Flüchtlingsfragen bis hin zur Wahrung von sexueller Identität.

Doch bei aller Freude über das Erreichte: Die Sisyphos-Arbeit geht weiter. Auch nach einem halben Jahrhundert muss für die Einhaltung oder Wiederherstellung von Menschenrechten weiterhin gekämpft werden. Anlässlich des 50 Jahrestages von Amnesty International ist Wolfgang Grenz, stellvertretender Generalsekretär der deutschen Sektion von Amnesty International, zu Gast bei "Das Gespräch" auf NDR Kultur - zu hören am Sonnabend, 28. Mai, um 18.00 Uhr.

Quelle:
NDR Presse und Information

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