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Vortrag: Deutschland und seine Türken

09. Mai 2011 (HL-Red-RB) Der Blick für die vielen Facetten der Eingewanderten, Eingeborenen und Eingebürgerten wird in einem Vortrag in der VHS Lübeck am Donnerstag, 19. Mai 2011 zwischen 19 und 20.30 Uhr geschärft. An welchen Grenzen entlang unterscheiden wir Ausländer von Deutschen? Wie wollen wir die Mitmenschen bezeichnen, die hier leben, arbeiten, die Staatsbürgerschaft besitzen, aber immer noch als fremd, als die Zukunft der Gesellschaft gefährdend wahrgenommen und ausgegrenzt werden? Das Deutsch-Sein oder Deutsch-Werden ist doch das erklärte Ziel der Integrationsdebatte. Die VHS lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Referenten Murat Kayman ein.

Beim ständigen Starren auf den Migrationshintergrund geraten die Vordergründe aus dem Blick. Gab es einen Wandel vom Kümmel-Türken zum Terror-Muslim? Oder wie muss man die Entwicklung der Türken in Deutschland verstehen?
Was zeigt uns die Debatte seit Sarrazins Buch über das Bild von (im wahrsten Sinne) Eingeborenen und über die (deutschen und ausländischen) Integrationsunwilligen? Wir müssen darüber sprechen, weshalb viele deutsche Staatsbürger immer noch als fremd wahrgenommen werden, nur weil sie anders aussehen, anders heißen oder anders glauben, als man es von Deutschen bislang gewohnt war.
Diesen Menschen wird unter großem öffentlichen Beifall zugeschrieben, sie seien weniger intelligent, genetisch inzuchtgeschädigt und eine Bedrohung für unsere Zukunft. Wie kommt es zu solchen Wahrnehmungen? Ist da etwas dran? Was ist mit Prominenten wie Mesut Özil und anderen? Der Vortrag Kaymans und die anschließende Diskussion sollen Antworten geben.

Die Teilnahme an dem Vortrag kostet sechs, ermäßigt 4,50 Euro.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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