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Buschkowsky: Hält soz.Engagement Gesellschaft zusammen?

25. März 2011 (HL-Red-RB) Sein Vortrag: „Kann soziales Engagement die Gesellschaft wirklich zusammenhalten?“ Seit dreißig Jahren ist Heinz Buschkowsky Kommunalpolitiker in Berlin, seit mehr als zehn Jahren Bezirksbürgermeister von Neukölln, einem der härtesten sozialen Brennpunkte Deutschlands. Am Donnerstag, 31. März 2011, spricht und diskutiert er ab 19.30 Uhr in der Reformierten Kirche, Königstraße 18.
„In Neukölln entscheidet die Straße darüber, ob Zweidrittel oder Dreiviertel der Kinder von sozialer Sicherung leben. Hier stimmen die Menschen mit dem Möbelwagen ab.“ Buschkowsky ist bekannt für markige Sprüche - aus dem Fernsehen und seiner BILD-Kolumne -, aber er bekam auch in den letzten Jahren mehrere hoch angesehene Preise für Bürgerengagement und soziale Stadtentwicklung.
Deutschland ist für ihn eine potentielle Beutegesellschaft, und er macht sich stark für einen robusten Mittelweg zwischen staatlichen Förderungen und Sanktionen bei der Integration ausländischer Bürger. Dabei distanziert er sich klar von den Gedankengängen eines Sarrazins. Rhetorische Zuspitzungen sind für den 62-jährigen SPD-Politiker Mittel zum Zweck, er will etwas bewegen da, wo es andere schon aufgegeben haben. Besonders zwei Ziele stehen für ihn im Vordergrund: Bildung für Kinder, notfalls auch gegen die Eltern (z.B. Kindergartenpflicht und flächendeckende Ganztagsschulen) und Bürgerengagement, wie z.B. das Projekt der Stadtteilmütter, für das er 2008 einen herausragenden internationalen Preis bekam.
Aber wie viel Bürgerengagement lässt sich organisieren in einer Welt, die durch Armut, soziale Unsicherheit und Parallelgesellschaften geprägt ist?
Berlin ist nicht Lübeck, und so wird dem Berliner Gastreferenten der Lübecker Innensenator Bernd Möller als Diskutant gegenüberstehen. Moderiert wird die Veranstaltung des Lübecker Bürgerkraftwerks von Antje Peters-Hirt, der Direktorin der Gemeinnützigen. Es ist die fünfte Veranstaltung der Reihe: Was hält die Gesellschaft zusammen? Soziales und bürgerschaftliches Engagement im 21. Jahrhundert, die vom Lübecker Bürgerkraftwerk in Kooperation mit der VHS Lübeck ausgerichtet wird.
Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wurde der Veranstaltungsort in die Reformierte Kirche, Königsstraße 18 verlegt. Der Eintritt kostet drei Euro.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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