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Programmtipp: US-Historiker Fritz Stern zur Amtseinführung Obama

16. Januar 2009 (Hamburg). „Das Gespräch“ – der US-Historiker Fritz Stern zur Amtseinführung des US-Präsidenten Barack Obama
Sendung: Sonnabend, 17. Januar, 18.00 Uhr, NDR Kultur: Kurz vor der Vereidigung Barack Obamas zum Präsidenten der USA am 20. Januar in Washington spricht der US-Historiker Fritz Stern auf NDR Kultur mit Rainer Sütfeld in „Das Gespräch“ am Sonnabend, 17. Januar, ab 18.00 Uhr auf NDR Kultur über ein historisches Ereignis, das für den Zeitgeschichtler ein auch persönlich ungeheuer wichtiger Moment, eine Befreiung ist. Mit der Amtseinführung Obamas würde vollendet, was einst Abraham Lincoln begonnen habe.

Bei aller Euphorie sieht der 82-Jährige aber auch die Bürden, die dem neuen Präsidenten von seinem Vorgänger hinterlassen werden, und er rechnet mit George W. Bush ab. Fritz Stern selbst gehörte zu den wenigen Intellektuellen, die in den letzten acht Jahren laut und deutlich Kritik an der Bush Administration übten. „Das Gespräch“ zeigt auch, wie es zu dem „feinen Schweigen“ der Künstler und Wissenschaftler in den USA kommen konnte.

Fritz Stern gehört zu den wohl renommiertesten Historikern der USA. Der ehemalige Professor der Columbia Universität musste 1938 mit seiner Familie vor den Nazis fliehen. Wie kaum ein anderer hat er es geschafft, den US-Amerikanern das Nachkriegsdeutschland nahe zu bringen. Und er war es, der der britischen Premierministerin Margeret Thatcher die Angst vor einem wiedervereinigten Deutschland nahm. 1989 und 2009, der Fall der Mauer und der erste schwarze Präsident, sind für ihn gleichrangige historische Momente.

Quelle: NDR Hamburg

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