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Zivilcourage fällt nicht vom Himmel: „Alle sind vorbeigegangen“

16. Februar 2011 (HL-Red-RB) Sozialwissenschaftler hält Vortrag im Rahmen der Reihe „Engagiert in Lübeck!“: Soziales Engagement in Grenzsituationen ist das Thema der vierten Veranstaltung des Lübecker Bürgerkraftwerks am Donnerstag, 24. Februar 2011: Es geht um Zivilcourage, um rasches soziales Handeln mit Mut, Angst und Vernunft – und das gleichzeitig. Manchmal ist Zivilcourage auch gleichbedeutend mit zivilem Ungehorsam. Zivilcourage ist schwierig und manchmal gefährlich. Und so wundert es nicht, dass der Tod von Dominik Brunner in München die Öffentlichkeit über Monate elektrisiert hat.
Eingeladen nach Lübeck ist der Amsterdamer Sozialwissenschaftler Kai Jonas, der sich seit Jahren mit dem Thema „Zivilcourage“ wissenschaftlich beschäftigt und bekannt wurde, weil er nach dem Mord an Dominik Brunner in München öffentliche Trainings organisierte. Er sagt: „Zivilcourage fällt nicht vom Himmel“. Es gibt keine Patentrezepte, aber Verhaltensprinzipien, die man lernen kann. Darüber wird er referieren – mit praktischen Beispielen und Filmsequenzen.
Der 38jährige gebürtige Niederbayer Jonas lehrt – nach wissenschaftlichen Stationen in Göttingen und Jena – zurzeit an der Universität Amsterdam. Ein Schwerpunkt seiner Forschung ist die Selbstregulation prosozialen Verhaltens.
Sein Gegenüber an diesem Abend ist der Chef der Lübecker Polizei, Heiko Hüttmann, der dafür sorgen wird, dass die Diskussion sich auf Zivilcourage und konkrete Sicherheits-Themen in Lübeck bezieht. Moderiert wird die Veranstaltung von Kathrin Roßberg.
Der Vortrag beginnt am Donnerstag, 24. Februar 2011, um 19.30 Uhr in der Reformierten Kirche, Königsstraße 18. Die Veranstaltung findet in der Reihe „Engagiert in Lübeck!“ statt und wird von ePunkt - dem Lübecker Bürgerkraftwerk in Kooperation mit der VHS Lübeck ausgerichtet. Der Eintritt beträgt drei Euro.
ACHTUNG: Wegen der großen Nachfrage wurde die Veranstaltung verlegt von der VHS in die Reformierte Kirche, schräg gegenüber des Willi-Brandt-Hauses.

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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