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MuK 18./19. 01: 4. Sinfoniekonzert Philharmonisches Orchester HL

03. Januar 2009 (Lübeck). Zwei Mal Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck mit dem 4. Sinfoniekonzert am Sonntag, 18.01.09
(11.00 Uhr) und Montag, 19.01.09 (20 Uhr) mit Werken von Beethoven, Haydn und Kodály.
Programm:
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 5 Es-Dur op. 73
Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 101 D-Dur (»Die Uhr«)
Zoltán Kodály (1882-1967)
Tänze aus Galánta
Dirigent: Frank Cramer
Pianist: Oliver Triendl.



Foto ü/Veranstalter: Frank Cramer


Haydn entführen! Ihn einfach packen und verschleppen, und zwar zu seinem eigenen Besten – dies und nicht weniger forderte 1785 eine britische Tageszeitung. Den Verfassern des Aufrufes zufolge wisse man in seiner Heimat das Genie des Komponisten ohnehin nicht zu schätzen lasse ihn am Hofe Esterházy darben und verkümmern. »Wäre es also nicht eine große Leistung, gleich einer Pilgerfahrt, wenn ein paar ehrgeizige Jünglinge ihn aus diesem Joch erretten und nach Großbritannien bringen würden, in das Land, für das seine Musik einzig geschaffen scheint?« Bekanntermaßen gelang es schließlich dem deutschen Geiger Johann Peter Salomon, Haydn für Aufenthalte in England zu gewinnen, bei denen er und seine Werke begeistert gefeiert wurden. Die Sinfonie in D-Dur aus dem Jahr 1794 – in der Hoboken-Zählung die Nr. 101 – gehört in den Kontext dieser Londonreisen und wurde gewohnt euphorisch aufgenommen: Eine britische Tageszeitung setzten an den Schluss ihrer Aufzählung der vielen musikalischen Qualitäten die Feststellung: »Es war Haydn – was könnte man, was bräuchte man mehr sagen?« Gewidmet sei die Sinfonie Nr. 101 im 4. Sinfoniekonzert dem Gedenken des 200. Todestages des Komponisten.

An den Anfang des Konzertes setzen Dirigent Frank Cramer und Solist Oliver Triendl Beethovens fünftes Klavierkonzert, das letzte Werk seiner Art aus der Feder des Komponisten. In der Tonart der »Eroica«, Es-Dur, stehend, bildet es das kämpferisch-brillante Gegenstück zum stilleren G-Dur-Konzert. Monumental in seinen Dimensionen, symphonisch in der Anlage, virtuos im Solopart bildet es in jeder Hinsicht die Krönung des Beethovenschen Klavierkonzertschaffens.

Als zweite Huldigung an Haydn, der die überwiegende Zeit seines Lebens im Dienste der ungarischen Fürstenfamilie Esterházy stand, beschließen Zoltán Kodálys »Tänze aus Galánta« das Programm. In dieser ursprünglich ungarischen Kleinstadt verbrachte Zoltán Kodály einen Teil seiner Kindheit – nach eigenen Angaben die »schönsten sieben Jahre«. Hier lernte er die ungarischen Tänze und Balladen kennen; sie dienten ihm als Anregung zu seiner beliebten Orchesterkomposition.

Karten gibt’s im Vvk von 10,00 bis 25,50 EUR / von 13,00 bis 28,00 EUR zzgl. Gebühren bei tips & TICKETS und an allen Vorverkaufsstellen.

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