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Classic Night und zwei Feuerwerke auf der Travemünder Woche

21. Juli 2010 (HL-Travemünde/Red-RB) Klassische Klänge der „Carmina Burana“ und die „Morgenstimmung“ aus dem Drama „Peer Gynt“ sind auf Großveranstaltungen eher selten zu hören. Doch genau das unterscheidet das Festival der 121. Travemünder Woche (23. Juli bis 1. August) von anderen Events. Am Dienstagabend (27. Juli) gibt es am Strand neben der Nordermole eine Classic Night. Ab 19 Uhr werden die Clubs in der Lübzer Beach Area keine Rock, Schlager- oder House-Musik spielen, sondern Klassik. Der Höhepunkt ist eine Feuershow um 22.45 Uhr. Und auch die beiden Höhenfeuerwerke, die am Mittwoch (28. Juli) und zum Abschluss am Sonntag gezündet werden, sind musiksynchron.

Als Carl Orff 1935/36 die Oper „Carmina Burana“ komponierte, hätte er sich sicher auch nicht träumen lassen, damit einmal im Mittelpunkt der Travemünder Woche zu stehen. Und auch der Londoner Gustav Theodore Holst hatte seine Orchestersuite „Die Planeten“ 1914 für ein anderes Publikum gedacht. „Doch genau dies wollen wir mit unserem neuen Programmpunkt nach Travemünde locken“, erklärt Uwe Bergmann von der Hamburger Eventagentur „uba“, die das TW-Festival gestaltet. Und deshalb hat der Lübecker Feuerwerker Mirco Lorkowski, der die Besucher drei Jahre mit der Laser- und Pyroperformance rund um die Viermastbark „Passat“ begeisterte, für seine neue Show einen klassischen Querschnitt der drei Musiken zusammengestellt.
Bereits der ganze Abend steht im Zeichen klassischer Musik, die zunächst jeder Beach Club für sich auflegt, ehe die Lautsprecher für das große Finale zusammengeschaltet werden. Im Einklang mit den dramatischen Tönen sollen sich zehn Flammensäulen auf 80 Meter Breite taktgenau bis zu zehn Meter hoch in die Luft erheben. Bodennahe Elemente eines Barockfeuerwerks wie bengalische und römische Lichter, feurige Sonnen, Vulkane, Fontänen und andere Feuerbilder dürften die Zuschauer für eine Weile verzaubern und inne halten lassen. Die etwa 15-minütige Show endet mit tausenden sich kreuzenden Brillantkometen und glitzernden Feuertöpfen über Travemünde.
Auch einen Abend darauf zur Halbzeit der Travemünder Woche werden Augen und Ohren verwöhnt. Das Feuerwerk zum Bergfest wird sowohl an der Nordermole, deren gesamte Mauer mit Blitzlichtfackeln besetzt wird, als auch von gegenüber am Priwallstrand aus gezündet, so dass es von vielen Positionen des Festivalgeländes noch besser als zuvor zu sehen sein wird. Lorkowski hat eine Mischung aus dem Hit „Hijo de la luna“, der in Deutschland Ende 1998 von Loona interpretiert die Charts stürmte, und der irischen Tap-Tanz-Show „Lord of the Dance“ ausgewählt.
Die fünfte Jahreszeit geht in Travemünde am 1. August um 22.45 Uhr mit einem riesigen Abschlussfeuerwerk zu Ende. Zur tragenden Musik von drei bisher weniger bekannten Stücken aus John Williams Filmmusik „Starwars“ werden sich synchron majestätische Kometenbomben im Zenit ihrer Flugbahn spektakulär entfalten. Lorkowskis Feuerwerkdepot Nord hat „die besten Effekte aus deutscher Produktion“ eingekauft. Wenn der schwarze Himmel in rote und goldene Wasserfälle getaucht ist, dürfte Alt und Jung ein heiß-kalter Schauer den Rücken hinunter laufen.

Quelle: TW

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