Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

Tourismus Freizeit Sport

Wehret den Anfängen - kein Vandalismus am Aquatop

04. Februar 2010 (HL-Red.). Lübeck-Lupe/Meinung vorab: Schindluder hat man getrieben mit den kleinen Shops am Aquatop. Auch von der Lokalpresse viel zu spät aufgegriffen, war es vorbei in diesen Tagen: Am Sonntag räumte ebenfalls der kleine Shop, der lange und treu diese Mini-Meile zu "Qualität" verholfen hat. Wenn nun über Monate diese Kleinbereiche frei bleiben und damit dort tatsächlich ein vernünftiger "Ausverkauf" verhindert wurde, sollten Verantwortliche zumindest "bloß" gestellt werden. In Verantwortung ziehen werden diese betroffenen "Lübecker Bürger" leider rechtlich niemanden können - denn diese Dinge "sind juristisch hieb- und stichfest". Immerhin soll der Herr Bürgermeister aber noch kurz vor Schließung vor Ort sein Bedauern ausgesprochen haben. Ein Machtwort an anderer Stelle wäre wohl angemessener gewesen.

Vorschlag: Treffpunkt am 1.10. diesen Jahres genau dort zum "Sachstand". Ein Trümmerhaufen gilt dann nicht. Denn der kann da auch noch Jahre liegen. Aber die kleinen Shops hätten die kommende Saison noch zur "Abwicklung" nutzen können. Einen Service-Preis wird LTM dafür allerdings auch nicht bekommen - wird sich nur fragen lassen müssen von den Gästen, was das denn nun sollte!

Verlassen Sie sich darauf, Lübeck-TeaTime bleibt "am Ball". Hier scheint "Arroganz hoch Drei" Erfolg gehabt zu haben. Wenn nun die FDP Lübeck schon die nächsten Bedenken outet, lassen wir uns "gemeinsam" überraschen. Hier also der Pressetext der FDP HL dazu:

"Wehret den Anfängen - kein Vandalismus am Aquatop

Ein Volltreffer hat es werden sollen: Abriss des Aquatop bis zum Beginn der Saison! Der Schuss ging daneben und einige Splitter trafen just jene, die jahrelang um die Fast-Ruine Aquatop herum noch für etwas erfreuliches Leben gesorgt haben. Der Senat beschloss, nachdem das Maritim ein mündliches OK für den Abriss des ehemaligen Spaßbades gegeben hatte, die KWL zu beauftragen, das Bauwerk bis Ende Januar zu entmieten. Zwar konnte wegen einiger offenbar selbstgestrickter Probleme und dem Widerstand der Betroffenen dem nicht ganz entsprochen werden. Ein Geschäft und Restaurant werden also noch betrieben. In einem weiteren Fall sind die letzten Verhandlungen über Entschädigungen noch nicht abgeschlossen. Aber die restlichen Räume stehen bereits leer. Dazu kommen die schmutzigen Scheiben und wilde Plakatierungen. Solche Anfänge sind Wegbereiter des Vandalismus. Das neue Bürgerschaftsmitglied Karl Erhard Vögele, der seit Januar als Nachrücker in der Bürgerschaft vertreten ist und in Travemünde wohnt, teilt die Einschätzung besorgter Bürger, dass das letzte Kapitel dieser unrühmlichen Geschichte offenbar seinen unaufhaltbaren Lauf beginnt und im Vandalismus endet. Vögele fordert Senat und Verwaltung auf, sich umgehend Gedanken über die Nutzung der zumindest bis zum erwarteten Abriss im Herbst noch vorhandenen Räume zu machen. Es darf nicht sein, dass sich an Travemündes beliebtester Stelle die bisherige Katastrophe einer innerörtlichen Fehlentwicklung für den Ruf Travemündes noch potenziert und wir unseren Gästen signalisieren: Seht her, das ist aus Travemünde geworden. Die Hansestadt möge ihrem berühmten Seebad diese Schande ersparen.

Quelle: FDP Lübeck
Meinung: Reinhard Bartsch, Herausgeber Lübeck-TeaTime




Impressum