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Die touristische (Weihnachts-)Hütten-Gaudi von Lübeck

12. Januar 2010 (HL-Red./RB). HL-live schreibt: "Seit über einem Jahr wird am neuen Lübecker Weihnachtsmarkt geplant: Neue Hütten, Riesenrad am Stadtrand und Themen-Märkte. Mit der Umsetzung wird es wohl nichts. In der Bevölkerung gab es viel Protest. Und der hat Erfolg: Die Politik bremst die Neugestaltung: Besonders heftig in der Kritik standen die einheitlichen Verkaufsstände. Sie wurden bei einem Ideenwettbewerb von Studenten entworfen und beim Weihnachtsmarkt 2009 zur Abstimmung gestellt. Den meisten Passanten gefiel der moderne Stil nicht. Eine von den Schaustellern entworfene Hütte durfte aus rechtlichen Gründen nicht zur Abstimmung gestellt werden.




Foto (© Reinhard Bartsch, Lübeck): Das Riesenrad weg vom weihnachtlichen Koberg? Solche Dinge sollte keine "GmbH" ausschließlich entscheiden dürfen!

Die Politik reagiert jetzt. "So weihnachtlich sehen die nicht aus", sagt SPD-Fraktionschef Peter Reinhardt. Auf den Markt oder vor dem Rathaus würden die nicht passen. Deshalb wird die SPD in der nächsten Sitzung der Bürgerschaft beantragen, dass die neuen Hütten nur in der unteren Breiten Straße aufgestellt werden dürfen. "Da passen die auch das ganze Jahr hin", meint Reinhardt. Am Montag gab es dafür im Wirtschaftsausschuss bereits die Zustimmung aller Parteien. Die Zahl der neuen Hütten, die dort stehen werden, ist noch nicht klar.

Nach den bisherigen Planungen sollte das Riesenrad auf dem Koberg einem Mittelaltermarkt weichen. Der Betreiber hatte bereits angekündigt, den geplanten Ausweichstandort an der MuK abzulehnen und einen Bogen um Lübeck zu machen. "Das muss man diskutieren", sagt Peter Reinhardt. "Man muss mit den zuständigen Leuten eine Einigung hinbekommen."

Beim Thema Weihnachtsmarkt wird nach einem Jahr der Planung durch die städtische Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) nun die Politik aktiv. Solche wichtigen Themen müssten in der Bürgerschaft entschieden werden, kündigt Reinhardt an."

Quelle: HL-live/Red-RB

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