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Weitere Schallschutzwände an Hamburger Güterumgehungsbahn

07. Januar 2010 (HH/HL-Red.) Im Rahmen des Programms "Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes" sowie im Auftrag betroffener Anlieger und der Hansestadt Hamburg setzt die Deutsche Bahn ab 9. Januar die im letzten Jahr begonnenen Arbeiten für die Erstellung von Lärmschutzwänden an der Hamburger Güterumgehungsbahn fort. Dabei werden schwerpunktmäßig Stützen und Fundamente montiert.

Die Baustellen liegen hierbei in den Bereichen Bilserstraße, Erikastraße, Salomon-Heine-Weg, Alsterkanal, Wegenkamp, Halifaxweg und Rosenbrook.
Dabei wird vom 9. Januar bis 17. Januar jeweils samstags von 16 Uhr bis
22 Uhr, sonntags von 10 Uhr bis 22 Uhr sowie in den Nächten 9./10. Januar bis 22./23. Januar durchgehend nachts von 22 Uhr bis 5 Uhr gearbeitet.
Vom 24. Januar bis 28. Februar ruhen die Arbeiten.
Trotz des Einsatzes moderner Baumaschinen kann es dabei im Einzelfall zu erhöhten Schallemissionen kommen. Die Bahn bittet die Anwohner in den oben genannten Bereichen für etwaige Lärmbelästigungen um Verständnis. Nach Fertigstellung der Schallschutzwände wird sich der Lärm durch die vorbeifahrenden Züge deutlich verringern.
Das Programm
Seit 1999 wird die "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Aktuell stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Bundesweit sind aktuell in 1.140 Ortslagen Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, im Bau oder bereits abgeschlossen. Mit der Realisierung der Maßnahmen ist die DB Projektbau GmbH beauftragt.
Dabei stellen die Lärmsanierungsmaßnahmen entlang der Hamburger Güterumgehungsbahn einen Sonderfall dar, da auf Wunsch und mit finanzieller Beteiligung der Anlieger sowie der Stadt Hamburg über den sich aus der Förderrichtlinie zum Lärmsanierungsprogramm ergebenden Umfang der Lärmsanierung hinaus in etlichen Bereichen höhere bzw. längere Schallschutzwände gebaut werden. Die Gesamtlänge der Schallschutzwände entlang der Güterumgehungsbahn wird sich im Endzustand auf knapp 11,9 Kilometer belaufen.

Quelle: Deutsche Bahn

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