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Agentur für Arbeit Lübeck

Tourismus Freizeit Sport

Scharbeutz und T'dorfer Strand mit kluger "Förder-Reihenfolge"

29. November 2009 (HL-red.) Vorbemerkung des Verfassers: In Scharbeutz und Timmendorfer Strand lächelt man über das fehlenden "Schwimmbad" Travemündes - ja man ist vielleicht sogar "dankbar" dafür - wie auch gegenüber in den neuen Bundesländern. Nun werden die Promenaden der beiden Nachbarn mit drei Millionen Euro gefördert. In Travemünde scheint das erst umgekehrt zu laufen. Eigentlich sollte man erst "anlocken" wie mit Schwimmbädern. Die Promenade dürfte dann absolut zweitrangig sein. Denn was nützt es, wenn mangels Saison unabhängiger "Erlebnislandschaft oder Schwimmbad" niemand an die Travemündung kommt - und die "neue" Promenade leer bleibt. Aber was soll man von der zumindest derzeitigen lübschen Mehrheits-Politik erwarten, wenn die sich nun sogar den "Flughafen" aus der Nase ziehen lässt - oder erfolgreiche "Events" von Drachenfest bis Sand- und Ice-World dem Rotstift zum Opfer fallen. Merkwürdig - aber Hochglanz-Druck-Werbung ist - trotz knapper Gelder - von Tourismus bis Kultur immer noch möglich - und die dürfte nach Termin "reichlich" im Schredder landen. Und da fängt es im Grunde an. Tipp: besser mehr sein - als scheinen! Umwelt-freundlicher Druck beispielsweise reicht aus und wird überall "verstanden". Und wenn man selbst organisiert, spart man eindeutig sehr viel Geld. Private InitiatorInnen haben dies in diesem Jahr in Tavemünde beeindruckend bewiesen: "Yes we can!" Warum also "Event-Partner" das Geld verdienen lassen? Und warum also musste also die freie LTM-Stelle neu besetzt werden, wenn eben besagte Events "vorbei" sind. - bis heute nicht zu verstehen! Und schafft "Glückspilz-Hansestadt" Lübeck auch einmal etwas ohne die jahrzehntelange Hilfe unter anderem der Großstiftungen? Andere Städte verfügen nicht über solch wunderbare "Füllhörner". Offensichtlich macht das hier in Lübeck bequem" - bis es (fast oder mal) zu spät ist..."
Meinung - Ende.

Nun aber zur eigentlichen Pressemitteilung:
Neue Promenaden sollen im kommenden
Jahr neue Gäste nach Scharbeutz und Timmendorfer
Strand locken: Wirtschaftsminister Jost de Jager übergab in der vergangenen Woche zwei Förderbescheide über
insgesamt drei Millionen Euro an den Bürgermeister der
Gemeinde Scharbeutz, Volker Owerien, und an den Bürgermeister
der Gemeinde Timmendorfer Strand, Volker
Popp. „Promenaden werden von den Gästen am stärksten frequentiert und zählen somit
zu den touristischen Kernbereichen unserer Küstenorte“, so der Minister, „hier können
unsere Gäste die maritime Seite von Schleswig-Holstein bei jedem Wetter hautnah erleben.“
In die beiden Baumaßnahmen werden zusammen rund 4,6 Millionen Euro investiert.
Das Land unterstützt die Vorhaben im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft
aus Mitteln des Sonderprogramms der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur“ (Konjunkturpaket I).
In Scharbeutz fließen rund 1,53 Millionen Euro in den zweiten Bauabschnitt des Ausbaus
der Promenade „Zentrum am Strand“. Im Zuge der Neugestaltung wird die Promenade
nun bis zur B 76 verlängert. Wie schon in Haffkrug wird die zweigliedrige Promenade
fortgeführt. Dazu wird in den Dünen ein Holzpromenadenweg für Fußgänger und nahezu
parallel ein getrennter Promenadenweg für Radfahrer und Inline-Skater entstehen.
Strandzugänge, besondere Platzsituationen, ein Spielplatz für Kinder und ein Fitness-
Parcours für Best Ager sind geplant. Weiterhin wird das Strandzentrum mit der Neugestaltung
des „Roten Platzes“ in unmittelbarer Nähe der Promenade einen weiteren attraktiven
Aufenthaltsbereich erhalten. Der Platz wird terrassenartig gestaltet und durch einen
Wasserlauf mit dem angrenzenden Kurpark verbunden. Insgesamt wird, wie schon bei
den vorangegangenen Projekten, großer Wert auf ein einheitliches Erscheinungsbild gelegt,
um ein authentisches und stimmiges Ortsbild zu unterstützen. Mit dem Bau wurde
im Oktober begonnen. Die Arbeiten sollen bis zum Sommer 2010 abgeschlossen sein.
Mehr als 1,46 Millionen Euro erhält die Gemeinde Timmendorfer Strand für den dritten
Bauabschnitt der Strandpromenade, die im Zuge der umfangreichen Küstenschutzmaßnahmen
neu gestaltet wird. Beginnend am Hotel Seeschlösschen bis zum Ortsteil Nien-
Ministerium für Wissenschaft,
Wirtschaft und Verkehr
des Landes Schleswig-Holstein
kofinanziert durch die Europäische Union,
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE)
dorf wird die Promenade auf einer Länge von 1.070 m in Anlehnung an die ersten beiden
Abschnitte neu gestaltet. Die gestalterische Grundlinie der ersten Bauabschnitte wird
konsequent weitergeführt. Dabei wird viel Wert auf eine zurückhaltende, aber hochwertige
Gestaltung und Möblierung gelegt, um dem Image des Ortes Rechnung zu tragen.
Das Niveau der Promenade wird teilweise angehoben, um auch in diesem Bereich den
Blick auf die Ostsee zu ermöglichen. Als neues Element werden Gabionen, mit Natursteinen
gefüllte Drahtkörbe, zur Abstützung der landseitigen Düne die Gestaltung abrunden.
Darüber hinaus ist als zusätzliche Attraktion auch ein Dünensteg mit neuen Aufenthaltsmöglichkeiten
geplant. Hinzu kommen eine Neugestaltung der Strandzugänge, die
Installation von Strandduschen sowie Podeste und Bodenleuchten für Kunstobjekte.
Auch in Timmendorf wurde bereits mit dem Bau begonnen. Bis zum Frühjahr 2010 soll
die gesamte Promenade fertig sein.
Hinweis für die Redaktionen:
Zur Bescheidübergabe heute (27. November), um 13.00 Uhr im Hotel Belveder
(23683 Scharbeutz, Strandallee 146) sind Sie herzlich eingeladen.
In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 752 Millionen Euro für die wirtschafts-
und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 173 Mio. Euro aus der Bund-Länder-
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) zuzüglich eines Sonderprogramms
in Höhe von rund 30 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket I sowie ergänzenden Landesmitteln
in Höhe von rund 175 Mio. €.
In der Förderperiode 2007-2013 bildet das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein das Dach für die Zukunftsprogramme
Wirtschaft, Arbeit, ländlicher Raum und Fischerei.
Das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein mit seinem Fördervolumen von 1,4 Milliarden Euro steht für
mehr Wirtschaft und Beschäftigung, für mehr Innovationen und Lebensqualität in Schleswig-Holstein.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr/red.- Meinung Reinhard Bartsch

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