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"Emma"feierte"Fünfzigsten"-aber so hieß sie nicht von Anfang an

15. November 2009 (HL-red.) Oldtimer-Bus "Emma" des Lübecker Stadtverkehrs feierte am Sonnabend seinen 50. Geburtstag. Der Historische Verein Stadtverkehr Lübeck, dem der Bus gehört, hatte auf dem Betriebsgelände des Stadtverkehrs für die Fans einiges vorbereitet. Vom Stadtrundfahrten-Doppeldecker konnte man - wie der Geschäftsführer des Stadtverkehrs Lübeck Willi Nibbe - vom Doppeldecker und Stadtrundfahrtbus auf eine Vielzahl überwiegend zum Oldltimer-Kreis zählender Busse schauen oder auch "in diese".




Foto (Reinhard Bartsch): Willi Nibbe, Geschäftsführer des Stadtverkehrs Lübeck, und sein Team hatten für ein interessantges Geburtsprogramm gesorgt


Die modernste "Weiterentwicklung" - der derzeit "umweltfreundlicheste" Bus mit interessanter, wenn auch kaum zu glaubender Technik. Denn die aktuellen Citaro-Modelle verringern unter anderem durch Beimischung von Harnsäure die Emissionen. Eigentlich konnte man glauben, am 1. April zu feiern...

Ideale Gelegenheit aber, auch Kritik anzubringen und Fragen zu stellen. Viele "Stadtverkehrler" standen kompetent und geduldig Rede und Antwort. So ist mancher Fahrgast nicht immer glücklich über oftmals knappe Kniefreiheit. Im "alten" Gelenkbus mit grauen Sitzen war das noch sehr gut: aber das ist offensichtlich vorbei. Auch das Problem nicht wirklich regulierbarer Temperaturverhältnisse ist nach wie vor nicht zufriedenstellend gelöst. Vielleicht sollten vor Beschaffung "praktisch ausprobiert" werden. Noch eines - "früher" schien es ein System in der Anordnung der Behindertenplätze gegeben zu haben. Jetzt muss man jedes Mal neu schauen, um nicht ggfs. "aufgescheucht" zu werden, auch wenn "Bevorrechtigte" ihre Rechte übertreiben. Einer der neuen Busse ist offensichtlich sogar auf mehr Behindertenplätze als für "Gesunde" und doppelten Platzbereich für Kinderwagen&Co gekennzeichnet. Ein Unsinn, der vor allem abends völlig unangebracht ist. Dies ein paar Beispiele, die Bus-(Mit-)Fahren nicht immer angenehm machen.

Das allerdings konnte und sollte allseits den runden Geburtstag "Emmas" in keiner Weise beeinträchtigen. Denn der Kindheitstraum vom Busfahren konnte am Sonnabend durchaus wahr werden. Kleine Busfans durften hinter dem Steuer Platz nehmen, große Besucher auch mal einige Meter auf dem Betriebsgelände fahren. Außerdem wurde zu Rundfahrten mit Oldtimern eingeladen. Ein "Ehemaliger" und zudem Doppeldecker der LVG war sogar eigens von Berlin angereist. Und in jedem Bus "warteten" Bonbons auf den aufgeregt-begeisterten Nachwuchs - ob als späterer Fahrer oder auch Gast.

Der Stadtverkehr zeigte die "Geschichte" der in Lübeck eingesetzten Busse ausführlich auf. Dies nicht nur auf dem Außengelände, sondern auch in der großen Halle. In dieser präsentierten Stände anschaulich mit Modell-Fahrzeugen, wie rund um den Bus-Personen-Nahverkehr bis hin zur "Schleswig-Holstein-Ebene" informiert wurde. Für "Lukullisches war ebenfalls gesorgt - von der leckeren Bratwurst bis zum Getränk. Ein spezielles Kinderprogramm ging auf die Kleinen besonders ein, und wer von ihnen "verloren ging", konnte in einer "Sammelstelle" wiedergefunden werden. Viel Mühe und Aufmerksamkeit also um große Programm-Vielfalt - technisch wie unterhaltsam.

Hans-Jürgen Möller vom Verein Historischer Stadtverkehr übrigens lüftete das "Geheimnis", warum der Oldtimer-Bus "Emma" heißt. Er war vor Jahren mit dem Bus nach Siegen zu einem Oldtimer-Treffen gefahren. Nach der Rückkehr klopfte er dankbar und freundschaftlich auf den Bus: "Danke Emma, das hast Du toll gemacht!" Seit diesem Augenblick heißt "Emma" - "Emma"!


Zu diesem Foto ein paar ebenfalls interessante Stichworte:





Foto (Reinhard Bartsch): Modell-Eisenbahner Willi Böttels, Hans-Joachim Warnck (Seniorenbeirat), Busfahrer Reinhold Cordes, Hans-Jürgen Möller und Walter Böckmann, der seine Fahrschule auf dem Bus gemacht hat, gratulierten "Emma".


Auch bei diesem Beitrag eine Bildfolge (alle Fotos © Reinhard Bartsch, HL):

















...ein Gastaussteller vom DRK











..."Emma" (li.) neben dem modernsten Bus des SL





...das ist die moderne Motortechnik des "Nachbarbusses" von "Emma"



































...hier war "niemand" verloren gegangen, aber gerne bereit für ein Foto











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