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Bahnfahren in SH bei eingeschränkter Mobilität noch einfacher

13. Oktober 2009 (HL-red.) Anfang Oktober haben der Leiter der Regionalbahn Schleswig-Holstein (RB SH), Edward Jendretzki, der Lübecker Bahnhofsmanager, Thomas Maack und Vertreter der LVS Schleswig-Holstein mit Erika Bade von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke und zwei Vertretern des Seniorenbeirats Lübeck eine Testfahrt von Lübeck nach Bad Oldesloe unternommen. Ziel war es, gemeinsam zu erfahren, wie barrierefrei Bahnfahren in Schleswig-Holstein heute bereits ist.

"Seit Mitte 2006 setzen wir zwischen Lübeck und Hamburg moderne Doppelstockwagen (Dostos) ein, die mit einer elektrisch ausfahrbaren Rampe ausgestattet sind. Zwischenzeitlich fahren die Dostos auch zwischen Kiel und Hamburg. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember werden auch für die Regionalbahnen von Hamburg nach Ahrensburg, Bargteheide und Bad Oldesloe Dostos eingesetzt. Auf den Strecken von Lübeck nach Kiel, Fehmarn und Lüneburg fahren dann die Leichten-Innovativen-Nahverkehrs-Triebwagen, kurz LINT. Diese Niederflurtriebwagen sind mit mechanischen Rampen ausgestattet, " so Edward Jendretzki.

Thomas Maack ergänzt: "Uns liegen die Bedürfnisse der mobilitätseingeschränkten Fahrgäste sehr am Herzen. Von den 124 Bahnhöfen in Schleswig-Holstein sind inzwischen 112 barrierefrei. Gemeinsam mit den neuen Fahrzeugen erreichen wir somit eine erhebliche Verbesserung der Zugangsmöglichkeit. In den nächsten Jahren sollen auch die Bahnhöfe in Niebüll, Halstenbek, Thesdorf, Flensburg und Lübeck Flughafen barrierefrei werden. "
Die LVS zeigte sich erfreut, welche Fortschritte in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG erreicht wurden. LVS-Pressesprecher Dennis Fiedel: "Wir sind dem Ziel, den Nahverkehr insgesamt barrierefrei zu gestalten, in den vergangenen Jahren deutlich näher gekommen. An einigen Stellen liegt aber durchaus noch Arbeit vor uns."
Die Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn gibt unter der Telefonnummer 0180 5 512 512*) oder über die Servicenummer der Bahn 0180 5 99 66 33 *), Stichwort: "Betreuung" Informationen und Hilfestellungen. Die Mobilitätsservice-Zentrale verfügt über eine Datenbank mit aktuellen Informationen, auf welchen Bahnhöfen der barrierefreie Zugang zum Bahnsteig möglich ist und wo Hilfsmittel und DB-Mitarbeiter zur Verfügung stehen, um mobilitätseingeschränkten Menschen das Ein-, Aus- und Umsteigen zu ermöglichen. Die Vormeldefrist für die Ein-, Aus- und Umsteigehilfe beträgt einen Werktag.
*) 14 Cent/Min. aus dem Festnetz, aus dem Mobilfunknetz variieren die Preise je nach Anbieter.

Quelle: Deutsche Bahn

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