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Ostholstein hat gute Badewasserqualität

18. Juni 2009 (Eutin/HL-red.) Die ersten Probeergebnisse der Saison 2009 aus der Ostsee und den Binnengewässern im Kreis Ostholstein aus dem Monat Mai liegen vor: Sie weisen nur geringe unbedenkliche bakteriologische Konzentrationen aus und bestätigen damit eine gute Wasserqualität an den Badestellen, so der Fachdienst Gesundheit des Kreises Ostholstein. Von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes würden alle Badeplätze im Kreisgebiet bereits vor Beginn der Badesaison und dann in vierwöchigen Abständen besichtigt und Wasserproben entnommen. 2008 waren es 35 Ostseebadestellen und 15 Binnengewässern mit rund 200 Besichtigungen und der Entnahme von Wasserproben.

Die Entscheidung über die hygienische Eignung eines Gewässers zum Baden hängt vom Ergebnis der regelmäßigen Ortsbesichtigung und der Bewertung von physikalischen und mikrobiologischen Untersuchungen ab. Besonders geeignete Anzeiger sind die Escherichia Coli-Bakterien aus Abwassern und die intestinalen Enterokokken, die auch natürlich in den Gewässern vorkommen. Sie sind deshalb in der EU-Richtlinie als Indikator zur Untersuchung der Badewasserqualität vorgeschrieben. Diese Keime weisen auf eine Verunreinigung des Gewässers hin. Die neue EU-Badewasserrichtlinie und die seit 2008 bestehende Badegewässerverordnung des Landes Schleswig-Holstein haben für Escherichia Coli und intestinale Enterokokken Grenzwerte festgeschrieben. Grenzwerte markieren bei Überschreitung den Risikobereich, in dem Gesundheitsgefahren theoretisch möglich erscheinen.

Kommt es im Rahmen der Badewasserüberwachung zu Grenzwertüberschreitungen, wird das betroffene Badegewässer verstärkt beobachtet. Wenn Grenzwerte überschritten werden oder die hygienische Gesamtsituation bedenklich ist, spricht der Fachdienst Gesundheit oder die Gemeindeverwaltung ein Badeverbot aus.

Das konsequente Bemühen des Landes, der Kreise und der Gemeinden um die Verminderung von Schadstoffeinträgen in die Gewässer zeige sich auch in Ostholsteins Badewasserqualität, so der Fachdienst Gesundheit. So wies keine der 200 Probenentnahmen der Saison 2008 Grenzwertüberschreitungen aus.

Quelle: Kreis OH

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