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Check-In: Verzögerungstaktik der Politik schadet Lübeck

01. Juni 2009 (HL-red.) Der von der SPD, CDU und BfL im Hauptausschuss erwirkte Beschluss, vor Einleitung eines Interessenbekundungsverfahrens einen Bericht über Zahlen, Investionen und Verträge anzufordern, schadet dem Flughafen und gefährdet die Suche nach Investoren.

„Die Politik hat offensichtlich kalte Füsse bekommen, zu Unrecht“, so Friedrich Richter, stellvertretender Vorsitzender von Check-In-Lübeck, „zur erfolgreichen Vermarktung des Flughafens gehört ein geordnetes Verfahren. Nur so kann festgestellt werden, welche Investoren für eine Übernahme des Flughafens in Frage kommen. Dass es einen Markt für Regionalflughäfen wie Lübeck gibt, davon sind wir überzeugt. Lübeck ist einer von drei Flughäfen in Deutschland, die derzeit Zuwachsraten verzeichnen (April 2009: + 54 % im Vergleich zu April 2008). Gegen den Trend des konventionellen Linienverkehrs verzeichnen die Low Cost Carrier Zuwachsraten“, so der Check-In-Vize.

Richter ergänzt: „Wir setzen uns natürlich für Transparenz in dem Verfahren ein. Die Bürgerschaft muss aufgrund eines klaren Sachstandes entscheiden. Wir verstehen jedoch nicht, warum die Kommunalpolitik erst jetzt Einsicht in die betreffenden Unterlagen fordert. Zahlen, Daten und Verträge standen der Hansestadt Lübeck, und damit der Bürgerschaft, als Gesellschafter des Flughafens schon seit langem in vollem Umfang zur Verfügung.“

Nicolaus Lange, Check-In-Vorsitzender, ergänzt: „Wer jetzt das Verfahren verschleppt, riskiert, dass bis Oktober kein Investor gefunden werden kann. Die Zeit drängt! Wollen die Politiker von SPD, CDU und BfL tatsächlich in Kauf nehmen, dass nach Auslaufen der Put-Option im Oktober der Flughafen zurück an die Hansestadt Lübeck fällt? Es liegt im Interesse aller: der Hansestadt Lübeck, Infratils und auch der Mitglieder der Bürgerschaft, das Interessensbekundungsverfahren jetzt möglichst schnell zu einem positiven Abschluss zu bringen.
Der Flughafen hat nach Vorlage des Planfeststellungsbeschlusses und einer erfolgreicher Privatisierung beste Chancen, als Regionalflughafen der Nordregion zwischen Ostsee und Elbe, nicht nur betriebswirtschaftlich schwarze Zahlen zu schreiben, sondern auch erhebliche volkswirtschaftliche Effekte in Hinblick auf Arbeitsmarkt, Tourismus, Handel und Investitionen auszulösen.“

Der Check-In-Chef abschließend: „Fingierte Gutachten und Schwarzmalerei der Gegner können es nicht kleinreden: Der Flughafen Lübeck hat das Zeug zum Jobmotor für Lübeck und die Region. Viele der Kosten, die die Gegner als Beweis für die Unwirtschaftlichkeit anführen, haben sie durch ihre Klagen und Widersprüche selbst verursacht, sie sind im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens einmalig entstanden und belasten das Budget der kommenden Jahre nicht.“

„Wichtig ist, die von den Gegern verbreiteten Mythen, Märchen, Halb- und Unwahrheiten Punkt für Punkt aufgrund von Fakten zu widerlegen“, so Lange abschließend, „wir werden die Flughafen-Befürworter mobilisieren und den Flughafen mit den Beteiligten zu einem Erfolgsmodell machen.“

Quelle: Check-In-Lübeck

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