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WeinSommer bereichert Lübeck: Gute Beratung beste Empfehlung

14. Juni 2018 (HL-Red-RB) "WeinSommer" in Lübeck, dazu erstmals im Herzen der Innenstadt, auf dem MARKT, ich gebe es zu: Ich bin und war immer ein Fan dieser Weinfeste. Hoch droben im Norden Deutschlands, warum eigentlich? Nun, ich oute mich nicht nur als Fan dieser Veranstaltung, die zumindest für mich als eine der „edelsten“ Veranstaltungen im Terminkalender „Gold funkelnd“, denke ich an die Gotteströpfchen, die uns von diesem geschenkt wurden, notiert werden – nur übertroffen von einer Vorfreude, die verbunden ist mit einem Wunsch: dem nach zumindest angemessenem Wetter.
Vor der Klärung, wer zumindest für die Weinfeste Rheinland-Pfalz im Norden, hier Lübeck, verantwortlich ist, klar, dass erst einmal die Römer vor rund. 2000 Jahren für den Weinanbau im besetzten Germanien sorgten. Eine daraus längst überaus erfolgreiche Handelssparte, wenn auch der Anbau selbst eher und immer noch sehr speziell in diesen nördlichen Breiten ist. Wirklich „weltberühmt“ vielleicht der, wenn auch hier nicht angebaute, Rotspon, französischer Rotwein, der im Handelsaustausch in die Gewölbe Lübecks fand und dort, wie selbst die Soldaten Napoleons bei ihren Plünderungen verwundert feststellten, dieser zu hervorragender Qualität gereift war.

Damit ist die eigentliche Frage, warum Weinfeste wie hier in Lübeck, noch offen. Resultieren aus einer klugen Aufforderung des rheinland-pfälzischen Landesvaters Rudolf Scharping und dessen Landwirtschaftministers Rainer Brüderle um 1994 an die Winzerinnen und Winzer, „ihre Produkte selbst im Norden vorzustellen“. Wie also besser als über - Weinfeste. Rasch verwirklicht, fand ein solches erstmals in Lübeck im Jahre 1996, und dies auf dem „Koberg“, statt. Historisch zuvor „Kuhberg irrthümlich auch Kaufberg genannt“. Ob damals auch an den MARKT selbst als Veranstaltungsort gedacht war – müßig heute. Aber nun ist der WeinSommer damit in gewisser Weise, zumal von direkter Lage her, „befördert“ worden, wenn auch der sonst eröffnende Donnerstag, für das Marktgeschäft „geopfert“ scheint.

Im Archiv, es gibt auch eine Zeit vor Lübeck-TeaTime, findet sich übrigens u. a. dieser Bericht von 1998, der über das 3. Weinfest, interessant vielleicht, weil das Foto den Besuch Rudolf Scharpings zeigt, der allerdings, zu dem Zeitpunkt nicht mehr Ministerpräsident, Verteidigungsminister erst Oktober d. J. wurde.



Nicht mehr alle der hier genannten Winzerinnen und Winzer sind erneut auf dem diesejährigen WeinSommer auf dem MARKT in Lübeck. Es gibt viele, die fast schon als "Stammpersonal" dabei sind, aber auch "neue" finden im Wechsel hinzu.

© Reinhard Bartsch, Lübeck

Über die Weinfest auf dem Koberg habe ich – praktisch ohne Unterbrechng – seit 1997 berichtet. Fast also „Mann der ersten Stunde“ dort. Aber immerhin, wie ich finde. Und gefunden habe ich dort, neben beispielhaft freundlichem, geduldigen und fachkundigem Beratungsverhalten der Winzerinnen und Winzer dort, rasch „meinen Wein“ gefunden. Dies im Angebot besagt 15 Ständen, nahezu eine Garantie. Vor allem, weil ich keinen Wein bevorzuge, der „staubt“, also dem Begriff „trocken“ entspricht. Ich liebe den Geschmack, der noch erkennen lässt, dass die Traube die Grundlage ist. Etwa Morio Muskat, Gewürztraminer – gerne als Spätlese oder auch „mehr“. Gerne ein Plus an Restsüße und ein Minus an Säure. Ich würde allerdings nie sagen, dass diese Weine schmecken – weil dabei ein Wort fehlt: das Wort „mir“.

Gerne gebe ich aber auch zu, im vergangenen Jahr festgestellt zu haben, dass „trockene“ Weine diesem, meinem Geschmack durchaus nahe kamen. Dies, weil – die Beratung einfach stimmt...

Foto: WeinSommer

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