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Kreisschützenköniginnen und Gefolge im Rathaus empfangen

11. Juli 2014 (HL-Red-RB) Traditionell gibt die Hansestadt Lübeck im Zusammenhang mit dem Lübecker Volks- und Erinnerungsfest einen Empfang für die Kreisschützen-Majestäten, deren Gefolge und Begleitung im Rathaus. So auch in diesem Jahr, als die Stellvertretende Bürgermeisterin Annette Borns die Gäste für gestern in den Audienzsaal des Rathauses eingeladen hatte, um in einer Feierstunde den Wanderpokal sowie Präsente zu überreichen. Der Einladung um den Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes Lübeck Ekkehard Merbeth waren die diesjährigen Kreisschützenköniginnen Jasmin Voß mit ihrem 1. Ritter Kathleen Bengsch sowie Jugendkreiskönigin Michelle Franze mit ihrem 2. Ritter Jan Randig, die Vereinsvorsitzenden und Vereinskönige und Mitglieder aus neun Lübecker Vereinen gefolgt.

Annette Borns freute sich ganz besonders, den Bürgermeister bei dieser Ehrung vertreten zu dürfen. Das Schützenwesen gehöre ohnehin als Kultur- und Sportsenatorin in ihren Aufgabenbereich. Denn Schützenwesen ist Tradition und damit Kultur. In Lübeck eine ganz besondere, denke man an die Gründung des erste deutschen demokratischen Staates, der das Schützenwesen allen öffnete. Dazu Sport, weil dazu mehr gehöre als nur zu "schießen". Voraussetzung zum Treffen seien entsprechende körperliche Konstitution - und auch das Mentale.

Wie sie schmunzelnd erklärte, erinnere sich übrigens gerne an ihren Urgroßvater, der als Schützen-Oberst damals hoch zu Ross überaus beeindruckend für sie den Festzug anführte. Dieses Bild habe sie immer noch vor Augen, auch wenn sie damals noch nicht wusste oder verstand, dass diese Schützen keine Soldaten und damit kein Militär waren.

Wahren sie doch Traditonen und trugen durchaus auch zur Gleichberechtigung der Frauen bei, die zwar später erst, aber dann doch in Schützenvereine aufgenommen werden konnten. Gerade Lübeck zeige in den vergangenen Jahren, dass Frauen immer wieder ganz besonders gute Erfolge erzhielen würden. So wie heute, wenn sogar zwei "Frauen" als Schützenköniginnen geehrt werden würden - bei den Erwachsenen wie bei der Jugend. Das sei ein Zeichen vorbildlicher Jugendarbeit. Hierfür dankte sie auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ganz besonders. Gespannt sei sie nun, wer am kommenden Sonnabend zur Volksfestkönigin oder zum Volksfestkönig ausgerufen werden würde. Vielleicht auch nach 2013 wieder eine Frau?

Ekkehard Merbeth bedankte sich bei der Gastgeberin herzlich für diesen Empfang mit seinen Schützenschwestern und -brüdern mit kräftigen Ruf "Gut Schuss". Dem "offiziellen Teil" folgte nun der obligatorische kleine Umtrunk mit der Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Lübeck-TeaTime stellt nachfolgenden Bilderbogen dazu vor:




















Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck

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